Großeinsatz bei Reanimation

Mann treibt reglos in Fluss – Beamte reagieren sofort

Ein Ertrinkungsnotfall in St. Pölten löste am Sonntagabend einen Großeinsatz aus. Zwei Polizisten sprangen ins Wasser und bargen eine leblose Person.
Newsdesk Heute
04.05.2026, 06:35
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Ein dramatischer Rettungseinsatz hat am Sonntagabend die Einsatzkräfte in St. Pölten gefordert: An der Traisen wurde ein Ertrinkungsnotfall gemeldet, woraufhin eine groß angelegte Such- und Rettungsaktion anlief.

Ausgangspunkt war ein Passant, der sich in den Abendstunden auf einem Parkplatz am östlichen Ufer der Traisen in der Ferstlergasse aufhielt. Er setzte den Notruf ab, nachdem er einen verdächtigen Gegenstand im Wasser treiben sah. Zunächst konnte er nicht erkennen, worum es sich handelte. Um der Sache nachzugehen, lief er zur nahegelegenen Traisenbrücke, wechselte die Uferseite und begab sich zur vermuteten Stelle. Dort stellte sich heraus, dass es sich um eine Person im Wasser handelte.

Polizisten sprangen ins Wasser

Binnen kürzester Zeit wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften mobilisiert. Feuerwehr, Rettungsdienst, Notärzte, Wasserrettung und Polizei rückten an und starteten umgehend eine umfassende Suchaktion. Zwei Beamte der Polizeiinspektion Landhaus trafen früh am Einsatzort ein und handelten sofort: Sie sprangen ins Wasser, bargen die leblose Person und brachten sie an Land. Direkt im Anschluss begannen sie mit Reanimationsmaßnahmen.

Weitere Einsatzkräfte trafen nach und nach ein und unterstützten die Wiederbelebung. Schließlich wurde die Person unter laufender Reanimation mit einem Rettungswagen und notärztlicher Begleitung ins Krankenhaus gebracht. Laut "Krone"-Informationen soll es sich um einen jungen Erwachsenen handeln.

Suche nach weiteren Betroffenen

Parallel dazu lief die Suche nach möglichen weiteren Betroffenen weiter. Kräfte der Wasserrettung durchkämmten die Traisen, unter anderem mit Tauchern. Unterstützung kam auch aus der Luft: Eine Wärmebilddrohne der Rettungsleitstelle Notruf Niederösterreich war im Einsatz, zudem stand ein Notarzthubschrauber für einen möglichen weiteren Einsatz bereit.

Besonders im Fokus der Suchmaßnahmen stand dabei eine Wehranlage oberhalb der Unglücksstelle. Dort ist das Wasser besonders tief und weist starke Strömungen auf, was die Arbeit der Einsatzkräfte zusätzlich erschwert.

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