Schlimme Diagnose

Drama um Goalie-Held: "Vielleicht mein Karriereende"

Leicesters ehemaliger Meister-Held Kasper Schmeichel droht das vorzeitige WM-Aus und womöglich gar das Karriereende.
Sport Heute
18.03.2026, 22:20
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Dänemarks Teamtorhüter Kasper Schmeichel steht vor einer ungewissen Zukunft. Der 39-Jährige muss sich nach einer schweren Schulterverletzung gleich zwei Operationen unterziehen und fürchtet sogar um das Ende seiner Karriere.

Der Celtic-Goalie meldete sich am Dienstag selbst zu Wort und sprach offen über seine Situation. "Ich war gestern bei einem Spezialisten und sie haben mir gesagt, dass ich zwei Operationen brauche, um meine Schulter zu reparieren", erklärte Schmeichel im TV.

Die Diagnose des Leicester-Meistergoalies von 2016 (mit Ex-ÖFB-Kapitän Christian Fuchs) hat es in sich. "Es ist ein harter Schlag. Es gibt Probleme mit meinem Bizeps und meiner Rotatorenmanschette. Alles ist kaputt. Es ist ein bisschen so, als würde ein Feldspieler gleichzeitig sein Kreuzband und seine Achillessehne reißen."

Karriere-Aus möglich

Besonders bitter: Die lange Reha-Zeit lässt seine Zukunft völlig offen. "Es wird mindestens 10 bis 12 Monate Rehabilitation geben. Ich weiß im Moment wirklich gar nichts. Ich weiß nicht, wie ich reagieren soll. Es könnte sein, dass ich mein letztes Fußballspiel überhaupt gespielt habe."

Der Däne macht keinen Hehl daraus, wie sehr ihn die Situation trifft. "Ich bin Fußballer, seit ich geboren wurde. Es ist verheerend. Zu denken, dass ich das vielleicht nie wieder machen kann, ist hart. Ich habe gestern die Nachricht bekommen, dass es das Ende meiner Karriere sein könnte."

Ganz aufgegeben hat Schmeichel aber noch nicht. "Ich werde kämpfen und meine Reha durchziehen. Die erste Operation ist nächsten Freitag, dann folgt die große Operation."

Verletzung schon länger ein Thema

Die Probleme begleiten den Routinier bereits seit längerem. "Vor einem Jahr habe ich mir gegen Portugal die Schulter gebrochen, bin aber auf dem Platz geblieben und habe weitergespielt, weil wir keine Wechsel mehr hatten", schilderte er.

Die Folgen spürt er bis heute. "Das hat viele Nachwirkungen verursacht, mit denen zu leben und zu spielen schwierig war. Aber in den letzten Monaten hat sich die Situation mit meiner Schulter stark verschlechtert und mir große Probleme bereitet."

Fix: Kein WM-Playoff

Für Dänemark ist Schmeichel damit vorerst keine Option. Die anstehenden WM-Playoffs muss der Kapitän auslassen. Der Routinier bringt es auf 120 Länderspiele und war über Jahre eine fixe Größe im dänischen Team. Auf Klubebene feierte er seinen größten Erfolg mit Leicester City, als er 2016 sensationell die Premier League gewann. Bei Celtic war er zuletzt die klare Nummer eins.

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