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Drei Fehler, die du beim Po-Training vermeiden solltest

Einen großen, runden Knackpo zu haben, liegt im Trend. Doch der Weg dorthin ist ziemlich beschwerlich. Der Grund dafür könnte der eine oder andere Fehler sein, deshalb erklärt Fitness-Influencerin Anne Kisner worauf du achten musst.

Christine Scharfetter
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Fitness-Star Anne Kissner: Diese drei Fehler solltest du beim Po-Training vermeiden.
Fitness-Star Anne Kissner: Diese drei Fehler solltest du beim Po-Training vermeiden.
iStock

Schön gerundet, straff und knackig – so sieht der perfekte Po aus. Leider ist der Weg dorthin nicht gerade einfach, denn Blitz-Workouts funktionieren für eine straffe Rückseite grundsätzlich nicht. Ein schönes Po-Ergebnis erfordert Zeit, Diziplin und ein hartes Training. Bleibt der gewünschte Knackpo dennoch aus, dann könnte es an dem einen oder anderen Fehler bei Workout liegen, weshalb die Gesäßmuskeln nicht effektiv trainiert werden.

Wie du deinen Po gezielt trainierst und welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest, verrät die 29-jährige Influencerin und Fitnessprofi Anne Kissner in einem Youtube-Video:

Die 3 größten Fehler beim Po-Workout

1
Du isst zu wenig

"Wenn man – wie ich – seine Figur halten und einfach fitter werden möchte, ohne einen Überschuss zu essen und Fett anzusammeln, kann man keinen großen, kräftigen Booty aufbauen", erklärt Kissner. Legst du jedoch Wert auf einen größeren Hintern, musst du zunächst Masse aufbauen. Das bedeutet: Du nimmst mehr Kalorien zu dir als der Körper im Ruhezustand verbraucht. "Danach reduziert man seine Kalorienmenge und versucht, möglichst viel Masse am Po zu erhalten", so die Sportlerin. Wie viel Energie dein Körper täglich braucht, kannst du mithilfe eines Kalorienrechners feststellen.

2
Du führst die Übungen falsch aus

Squats sind die ideale Übung für einen definierten Po. Aber nur, insofern du die Kniebeugen richtig ausführst. "Wenn ihr nur in den 90-Grad-Winkel geht, wird wahrscheinlich dein Quadrizeps, also die vordere Beinmuskulatur, viel stärker als die Pomuskulatur sein", erklärt die Youtuberin. "Das Problem ist dann: Der Po wird völlig entlastet." Kissner zufolge kannst du dem Effekt entgegensteuern, indem du beim Squat möglichst tief nach unten gehst. "Am besten sind Bulgarian Split Squats, also mit einseitig erhöhtem Bein", empfiehlt sie. Bei dieser Übung legst du ein Bein beispielsweise auf einer Bank ab, das andere steht fest auf dem Boden. Der Oberkörper bildet eine gerade Linie und ist nur wenig nach vorn geneigt. "Du bewegst dich leicht kurvenartig nach hinten, sodass der Po mehr arbeiten muss", so Kissner.

Eine weitere Übung, die den Po straffen und formen soll, sind Cable Kickbacks – eine Bewegung am Kabelzug. "Selbst Influencer halten dabei oftmals den Rücken gerade oder gehen sogar ins Hohlkreuz", weiß Kissner. Das sei ein Fehler, denn "auch dadurch wird der Po entlastet". Besser sei es, weit nach unten zu greifen und auf eine gerade Haltung des Rückens zu achten.

3
Du beginnst mit schwierigen Übungen

"Viele denken, man sollte man den schwierigen Übungen anfangen, um schnell Traningserfolge zu sehen", so die 29-Jährige. Dies sei jedoch ein Irrtum. Denn dadurch wird zuerst den größte Muskel trainiert – und zwar nicht die Pobacken, sondern die vorderen Oberschenkel. Damit deine Pomuskulatur nicht erst zum Ende des Workouts zu arbeiten beginnt, solltest du diese mit Aufwärmbungen aktivieren. Erst dann sollten intensive Übungen wie Squats, Kreuzheben, Ausfallschritte und Cable Kickbacks folgen.

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