Palauischer Öltanker getroffen

Drei indische Seeleute nach US-Angriff vermisst

Ein US-Militärschlag auf einen Öltanker im Golf von Oman hat drei Seeleute als vermisst zurückgelassen. 21 weitere Crewmitglieder wurden gerettet.
Newsdesk Heute
11.06.2026, 09:09
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Im Golf von Oman ist ein unter palauischer Flagge fahrender Öltanker von der US-Armee beschossen worden. Hintergrund ist nach Angaben des US-Militärs ein angeblicher Bruch der amerikanischen Blockade gegen iranisches Öl.

Das Schiff mit dem Namen Settebello wurde mit Präzisionsmunition in den Maschinenraum getroffen, nachdem die Besatzung mehrfach den Anweisungen der US-Streitkräfte nicht gefolgt sei. Insgesamt waren 24 indische Seeleute an Bord.

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Nach dem Angriff wurden 21 Crewmitglieder gerettet, drei gelten weiterhin als vermisst. Die indische Regierung forderte ein Ende der Angriffe auf die zivile Schifffahrt und hat den stellvertretenden US-Botschafter in Neu-Delhi einbestellt.

USA setzen Blockade gegen Iran durch

Die USA hatten im April eine Seeblockade gegen den Iran verhängt, nachdem Teheran die Straße von Hormus für den internationalen Schiffsverkehr weitgehend geschlossen hatte. Seitdem blockierten oder lenkten US-Kräfte nach eigenen Angaben zahlreiche Schiffe um.

Bereits zu Wochenbeginn wurde ein weiterer palauischer Öltanker mit indischer Besatzung, die Marivex, von den USA beschossen. Die gesamte Crew konnte damals von der omanischen Marine gerettet werden.

Spannungen zwischen USA und Iran nehmen zu

Die politischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran bleiben hoch. US-Präsident Donald Trump drohte am Mittwoch erneut mit harten Schlägen gegen Teheran und beschuldigte den Iran, die Friedensgespräche zu verzögern.

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