Klick auf Werbeanzeige

Dreister Online-Betrug – Frau verliert Tausende Euro

Kriminelle lockten eine Kärntnerin mit einer Werbeanzeige und brachten sie dazu, selbst Zugriff auf ihr Konto zu geben.
Österreich Heute
01.05.2026, 21:09
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Ein harmloser Klick mit folgenschweren Konsequenzen: Am Mittwoch wurde eine 57-jährige Frau aus dem Bezirk St. Veit an der Glan Opfer einer perfiden Betrugsmasche im Internet.

Gegen 16 Uhr surfte die Frau ganz gewöhnlich im Netz, als sie versehentlich auf eine Werbeanzeige klickte. Zwar schloss sie das Fenster sofort wieder – doch damit nahm das Unheil erst seinen Lauf. Plötzlich erschien ein neues Fenster, das den gesamten Bildschirm blockierte. Die erschreckende Botschaft: Ihr Computer sei gesperrt und könne nur durch einen Anruf bei einer angezeigten Hotline wieder freigeschaltet werden.

Fake-Mitarbeiter am Telefon

In ihrer Sorge griff die 57-Jährige zum Telefon. Am anderen Ende meldete sich ein angeblicher Mitarbeiter einer Softwarefirma, der ihr erklärte, ihr Gerät sei von einem Virus befallen. Um das Problem zu beheben, müsse sie eine spezielle Software herunterladen – was die Frau auch tat.

Doch damit nicht genug: Der Betrüger brachte sein Opfer dazu, sich in ihr Online-Banking einzuloggen und mehrere Push-TAN-Freigaben zu bestätigen – angeblich, um unbefugte Zugriffe zu blockieren.

Mehrere tausend Euro Schaden

Erst am Abend bemerkte die Frau den bitteren Betrug: Von ihrem Konto waren bereits mehrere Abbuchungen erfolgt. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Die Polizei ermittelt und warnt eindringlich vor dieser Masche. Experten raten: Niemals auf solche Warnmeldungen reagieren, keine unbekannten Hotlines anrufen und keinesfalls sensible Daten oder Freigaben im Online-Banking weitergeben.

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