Aufregung um eine Sozialarbeiterin in der Justizanstalt Klagenfurt: Die Frau soll für die Insassen Handys ins Gefängnis geschmuggelt haben. Dabei sei sie von Justizwachebeamten auf frischer Tat ertappt worden, berichtet die "Krone".
Mit Mobiltelefonen können manche Gefangene auch von innerhalb der Häfn-Mauern Straftaten begehen. Erst kürzlich wurde ein Fall aus der Justizanstalt Maria Lankowitz bekannt. Hier hatte ein 38-jähriger Häftling eine Frau über ein illegales Handy kontaktiert und in die Prostitution gezwungen – "Heute" berichtete.
In der Rolle eines Knast-Zuhälters vermittelte er die Frau an Kunden und betreute die diesbezügliche Webseite. Das Geld, welches die Frau dadurch verdiente, ließ er sich von ihr überweisen. Das Versprechen: Er würde die Summe in Bitcoins investieren. Tatsächlich verzockte der Häftling die 57.000 Euro am Ende im Casino.
Am Ende wurde der 38-Jährige zu zwei weiteren Jahren hinter Gittern und einer Schadenersatzsumme von 59.000 Euro verurteilt. Konsequenzen könnte es auch im nunmehrigen Fall im Klagenfurter Gefängnis geben.
Wie eine Sprecherin des Innenministeriums gegenüber der "Krone" mitteilte, wurde die Sozialarbeiterin vom Dienst freigestellt. Demnach würde eine zuständige Fachabteilung den Fall dienstrechtlich prüfen.