Ab dem 24. April blickte ganz Kärnten ins Lesachtal, wo westlich der Ortschaft Xaveriberg in der Nacht ein Brand ausbrach. Die Bilanz ist Tage danach verheerend: Insgesamt wurden 110 Hektar Wald zerstört.
Zur Brandbekämpfung, die sich nun aufs Löschen von Glutnestern bezieht, stehen täglich 250 bis 300 Einsatzkräfte zur Verfügung. Zuvor war die Lage schon angespannter. Auch das Bundesheer musste zur Unterstützung anrücken.
Nun gilt es, herauszufinden, was das Mega-Feuer ausgelöst hatte. Laut einem Bericht von "5min.at" arbeiten derzeit der zuständige Bezirksbrandermittler der Polizeiinspektion Kötschach-Mauthen, das Landeskriminalamt Kärnten und die Brandverhütungsstelle des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes an der Ursachenforschung.
Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, soll es auch schon einen ersten Verdacht und erste Einvernahmen gegeben haben. Zudem wurde in dem Bericht auch erwähnt, dass der Brand wohl von Menschen ausgelöst wurde. Demnach wären in dem betroffenen Gebiet Waldarbeiter unterwegs gewesen.
Eine Bestätigung dafür gibt es jedoch nicht. Es werde jedenfalls gegen unbekannte Täter aufgrund von fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst ermittelt.