Zwischen Espressoduft und frischen Rosen entsteht in Wien gerade ein neues Lieblingsplatzerl: das Café Flora. Hinter dem Konzept stehen drei junge Gastronomen – allen voran Farnam, der bereits das "EL EY X" im 1. Bezirk betreibt.
Der 26-Jährige kam 2017 aus Persien nach Wien. Begonnen hat alles ganz bodenständig – in einem Handyshop im 20. Bezirk. Danach folgte ein Abstecher in die Immobilienbranche, bevor er in der Gastronomie landete. Besondere und einzigartige Konzepte möchte er umsetzen – ein Vorhaben, das mit dem Café Flora nun in die Realität umgesetzt werden soll.
Hier geht es um mehr als nur Heißgetränke. Das Konzept: eine Mischung aus Café und Blumenhandel. Gäste können nicht nur Espresso oder Matcha trinken, sondern auch fertige Arrangements kaufen oder sich ihren Strauß individuell zusammenstellen lassen. Das Team im Café besteht aus Floristen und Baristas.
Vattey (26), Mitgründerin und Managerin, hat Innenarchitektur studiert und war für Konzept und Einrichtung verantwortlich. "Die Idee ist, dass die Kunden nicht nur Kaffee oder Matcha trinken, sondern länger etwas von ihrem Erlebnis bei uns haben – eben mit dem Blumenstrauß", erklärt sie.
Auch auf der Getränkekarte spiegelt sich das florale Konzept wider. Da gibt es etwa die "Blossom Lemonade" mit Pfirsich, Limone und Kirschblüten oder den "Lavender Cloud Matcha" mit Lavendel-Creme. Der "Pink Cloud Matcha" kommt mit Erdbeer-Creme, der "Strawberry Latte" wahlweise mit Espresso oder Milk Tea daher.
Café Flora:
Köllnerhofgasse 3, 1010 Wien
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag, 10 bis 19 Uhr
Und das ist erst der Anfang. "Wir wollen etwas Besonderes machen", sagt Farnam. Ein neues Getränk – ähnlich wie Matcha, aber völlig neu für Österreich, Deutschland und die Schweiz – sei bereits in Planung. Mehr wollen die Gründer noch nicht verraten. Auch eigene Cookies, Torten und sogar Düfte sollen folgen.
Ein Highlight ist das "Drink & Bouquet"-Angebot: Für zehn Euro Aufpreis bekommt man zum Getränk einen kleinen Blumenstrauß in einer praktischen Tragebox dazu – perfekt als Geschenk oder spontanes Mitbringsel. "Es geht darum, ein Erlebnis zu schaffen, das bleibt", sagt Vattey.