Nun fix: Dritte Corona-Impfung ab 17. Oktober

Dritte Impfung - jetzt steht das Datum fest.
Dritte Impfung - jetzt steht das Datum fest.apa/picturedes/iStock/ "Heute"-Montage
Nun steht es fest: Ab dem 17. Oktober soll mit dem Verimpfen der dritten Dosis begonnen werden. Dies enthüllte der Gesundheitsminister.

Am Dienstag war Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein zu Gast im Ö1-Morgenjournal. Neben der weiteren Vorgehensweise hinsichtlich der Beibehaltung der kostenlosen Corona-Tests und einer generellen Impfpflicht, wurde auch der Start der dritten Impfung thematisiert.

Angesicht der grassierenden und immer resistenteren Mutationen des Coronavirus, stellte sich rasch heraus, dass eine dritte Impfung gegen das Coronavirus – eine sogenannte "Booster-Impfung" – notwendig werden würde. Zunächst war allerdings nicht klar, wann genau mit dem Verimpfen der dritten Dosis begonnen werden sollte. Nun steht der Termin fest.

Booster-Impfung ab dem 17. Oktober

Wie Mückstein im Morgenjournal sagte, soll es ab dem 17. Oktober so weit sein. "Wir gehen derzeit davon aus, dass neun Monate nach der zweiten Teilimpfung die Booster-Impfung – also der dritte Stich – fällig wird." Mit dem Verimpfen der zweiten Dosis habe man am 17. Jänner begonnen, erinnert der Gesundheitsminister. Daher soll es den Startschuss für die dritte Teilimpfung nun – neun Monate später – am 17. Oktober geben. 

Eine konkrete Impfempfehlung zur dritten Impfung der Allgemeinbevölkerung wird zu gegebenem Zeitpunkt seitens Nationalem Impfgremium ausgesprochen.

Vorbereitungen im Laufen

Auf "Heute"-Anfrage wurde aus dem Gesundheitsministerium mitgeteilt, dass man "für die dritte Teilimpfung gerüstet" sei. Die dafür nötigen Impfstoffe seien bereits bestellt und entsprechende Vorbereitungen würden derzeit getroffen. 

Grundsätzlich wird die Umsetzung der Booster-Impfung im Herbst aber wie bewährt fortgesetzt, sprich: Organisation und Verteilung der Impfstoffe erfolgt über den Bund, die Umsetzung der Verimpfung über die Länder. Die Klärung des Bedarfs sowie notwendige Vorbereitungen seien im Laufen. 

Erinnerungsschreiben

Dabei werden je nach Bundesland und Möglichkeit die Menschen zur Impfung eingeladen (etwa mit einem Erinnerungsschreiben zur Auffrischungsimpfung). Begleitende Informationskampagnen erfolgen individuell in den Bundesländern.

Auch eine verstärkte Einbindung des niedergelassenen Bereiches bei der Durchführung der dritten Impfung wird angestrebt. Dazu wurden bereits Gespräche mit allen relevanten Stellen durchgeführt, heißt es aus dem Ressort von Minister Mückstein. 

Wer wird (zuerst) geimpft?

Als Erstes würden zunächst die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen geimpft. Daher werden diese nun auch im "dritten Durchgang" zuerst geimpft werden. "Auch Hochrisikogruppen müssen ganz besonders im Fokus bleiben, hier ist beispielsweise bei immunsupprimierten Personen, bei denen angenommen werden muss, dass sie nicht auf die Impfung angesprochen haben, jetzt schon eine weitere Dosis empfohlen."

Ob und wann wirklich für alle gesunden Personen eine Auffrischungsimpfung notwendig sein wird, ist auf Grund der aktuellen Studienlage noch nicht abschließend beurteilbar. Das Nationale Impfgremium beobachtet hier laufend die Entwicklungen.

 Besonders wichtig ist aktuell vor allem, dass sich jene Menschen impfen lassen, die noch nicht geimpft sind und so viele Menschen wie möglich ihren Impfschutz vervollständigen – nur so sind sie bestmöglich vor Delta geschützt.

Reaktionen nach dritter Impfung 

Beim Verimpfen der dritten Dosis der Corona-Schutzimpfung prescht Israel vor. Hier wird der dritte Stich bereits verabreicht. Im Rahmen einer Umfrage der Krankenkasse Klalit wurde erhoben, welche Nebenwirkungen nach der Booster-Impfung auftreten. Eine Mehrheit der Befragten berichtet über ähnliche Impfreaktionen wie nach der zweiten Teilimpfung.

88 Prozent fühlten sich in der Woche nach der Auffrischungsimpfung ähnlich oder besser, zehn Prozent hätten sich schlechter gefühlt als nach der zweiten Dosis. An der Umfrage teilgenommen haben 4.500 Personen, zum dritten Mal geimpft wurden laut Angaben der Krankenkasse 240.000 Mitglieder jener. 

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