Ukraine-Krieg

Drohnenangriffe legen Flugverkehr in Moskau lahm

In Moskau kam es erneut zu massiven Drohnenangriffen. Der Flugverkehr war betroffen, strategische Ziele wurden attackiert.
Newsdesk Heute
22.06.2026, 14:48
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Die russische Hauptstadt Moskau wurde in der Nacht auf Montag Ziel eines groß angelegten Drohnenangriffs. Nach offiziellen Angaben drangen rund 60 unbemannte Fluggeräte in den Luftraum der Metropole ein. Die Luftabwehr war bereits ab den frühen Morgenstunden im Dauereinsatz.

Laut Berichten von Behörden wurden zunächst 27 Drohnen abgefangen, später in der Nacht weitere 32. Unabhängige Bestätigungen über die genaue Zahl und mögliche Schäden am Boden stehen jedoch noch aus.

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Die internationalen Flughäfen Domodedowo, Schukowski und Scheremetjewo mussten ihren Flugbetrieb vorübergehend einstellen oder stark einschränken. Zahlreiche Flüge wurden umgeleitet, Tausende Passagiere saßen fest.

Strategische Ziele im Visier

Die ukrainischen Streitkräfte griffen zudem mehrere russische Militäreinrichtungen an, darunter ein Weltraumkommunikationszentrum in der Oblast Moskau. An der Anlage kam es laut dem Generalstab der Ukraine zu starker Rauchentwicklung. Auch Trainingsareale für Drohnenpiloten und Kommandoeinrichtungen in der Region Belgorod wurden attackiert.

Bereits wenige Tage zuvor war eine große Ölraffinerie im Moskauer Vorort Kapotnja von Drohnen getroffen worden. Der Angriff löste ein weithin sichtbares Feuer aus, russische Medien bezeichneten dies als den schwersten Angriff der letzten zwei Jahre.

Auswirkungen auch auf die Krim

Die Lage auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim bleibt angespannt. Wegen der Sicherheitslage wurde die Unterbringung von Kindern zu Ferienzwecken bis September verboten. Nach ukrainischen Angriffen sind Benzin und Strom knapp, was auch die Wasserversorgung beeinträchtigt.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj rief die Verbündeten dazu auf, den Druck auf den Kreml weiter zu erhöhen, damit der Krieg beendet werden kann. Auch der litauische Präsident Gitanas Nausėda sieht gezielte Schläge gegen strategische russische Infrastruktur als wichtigen Faktor im Konflikt.

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