Droht jetzt am Wolfgangsee ein neues Ischgl?

Urlauber an einem Ufer des Wolfgangsees am Freitag, 24. Juli 2020, in St. Wolfgang
Urlauber an einem Ufer des Wolfgangsees am Freitag, 24. Juli 2020, in St. Wolfgangpicturedesk.com/APA/Barbara Gindl
Am Wolfgangsee wurden 44 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Im beliebten Ferienort werden nun Erinnerungen an Ischgl wach.

Am Wolfgangsee in Österreich wurden 44 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Der See in St. Wolfgang ist ein beliebtes Ausflugsziel in Oberösterreich, so brach das Virus überwiegend bei Angestellten von elf Tourismusbetrieben aus. Unter den Infizierten soll auch ein Tourist sein, wie die "Bild"-Zeitung schreibt.

Laut dem Bezirkshauptmann Alois Lanz ist noch nicht klar, woher der Infektionsherd stammt: "Wir können nicht mit Sicherheit sagen, ob die Ansteckung in den Quartieren, wo sie wohnen, schlafen und auch gemeinsam essen, stattgefunden hat, oder in bestimmten Lokalen passiert ist."

Bei den Angestellten, die sich mit dem Virus infiziert haben, soll es sich um Praktikanten handeln. Diese seien in den Clubs "13er Haus" und "W3" feiern gewesen. Die beiden Lokale wurden vorübergehend geschlossen.

600 Personen in St. Wolfgang getestet

Der Skiort Ischgl war zu Beginn der Corona-Pandemie zum Hotspot geworden, nachdem Feriengäste aus ganz Europa dort Party machten und dann das Virus in ihre Heimatländer schleppten. Nun fürchtet man, dass St. Wolfgang zu einem neuen Ischgl mutieren könnte. Bislang seien im Ferienort 600 Personen getestet worden. Es liegen jedoch erst die Testergebnisse von 258 Personen vor.

Österreichweit sind 712 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 18.209 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 97 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 15 der Erkrankten auf Intensivstationen. Alle Infos zu den aktuellen Zahlen hier >>

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