Erst kürzlich berichteten wir über ein gewichtiges Problem an Mexikos Stränden, als ein Krokodil seelenruhig zwischen den Badegästen Richtung Meer flanierte. Krokodile sind also in Mexiko ungefähr so ungewöhnlich, wie Tauben in Wien. In Ciudad Victoria kam es kürzlich jedoch trotzdem zu einem seltenen Vorfall. Viele Einwohner meldeten einen schwindenden Wasserdruck und ihr dürft jetzt raten, wer oder was sich dafür verantwortlich zeigte: Ein Krokodil!
Mit etwa 200 Kilogramm verstopfte das dicke Reptil doch tatsächlich die Stadt-Kanalisation und sorgte bei den Beamten für ordentliche Angstschreie in dem "Der dritte Mann"-Szenario. Zumindest bis die Schnauze des drei Meter langen Tieres temporär zugebunden gewesen war. Experten sorgten natürlich dafür, dass das Reptil aus dem Abwassersystem geholt und wieder in seine natürliche Umgebung abseits der Stadt gebracht wurde. Bleibt zu hoffen, dass die Gefahrenzulage bei den Kanalarbeitern auch dementsprechend hoch ausfiel.