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Dürre lässt 400 Jahre alte Kirche aus Stausee auftauche

Wegen der "Super-Dürre" in Mexiko sank der Pegel des Flusses Grijalva. Eine 400 Jahre alte Kirche tauchte nach 60 Jahren unter Wasser wieder auf.
26.06.2023, 14:33
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Seit knapp 60 Jahren wird in einem Stausee für den Ort Nueva Quechula Wasser gespeichert. Seit genau dieser Zeit birgt der See im mexikanischen Bundesstaat Chiapas auch ein 400 Jahre altes Geheimnis. Eine längere Trockenheitsperiode legt dieses nun frei. Der Fluss Grijalva, der den Stausee versorgt, führt nur wenig Wasser. So sank der Pegel um rund 25 Meter und legte die alte Kirchenruine frei.

Die etwa zehn Meter hohe, 14 Meter breite und 60 Meter lange "Tempel von Quechula" wurde Mitte des 16. Jahrhunderts gebaut und in den 1770ern während einer großen Pest-Epidemie verlassen. 1966 versank das Gotteshaus wegen eines Staudamm-Projekts in den Fluten.

Größte Dürre seit 21 Jahren

Während einer Dürre im Jahr 2015 war die Quechula-Kirche etwa zur Hälfte zu sehen. In seiner ganzen Pracht hatte man das Gotteshaus zuletzt einzig 2002 sehen können. Vor 21 Jahren war der Pegel letztmalig so niedrig, dass man sogar ins Innere gehen konnte.

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