Trotzdem gewonnen

Durchfall beim Rennen – Hyrox-Star läuft einfach weiter

Dieser Sieg sorgt für heftige Diskussionen. Hyrox-Star Joanna Wietrzyk kämpfte sich trotz Durchfall bis ins Ziel – und gewann das Rennen sogar.
Heute Entertainment
15.09.2026, 15:19
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Joanna Wietrzyk (22) gehört zu den größten Stars der Hyrox-Szene. Die Australierin hält den Frauen-Weltrekord und trat am Samstag bei einem Wettkampf in Peking an. Dort sorgte sie allerdings nicht nur mit ihrer sportlichen Leistung für Aufsehen.

Während des Rennens bekam Wietrzyk offenbar heftigen Durchfall. Trotzdem dachte die 22-Jährige nicht ans Aufgeben und absolvierte den Wettkampf weiter. Aufnahmen zeigen, wie ihr währenddessen Kot an den Beinen herunterläuft.

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Am Ende gewann Wietrzyk das Rennen sogar. Bilder und Videos des Vorfalls verbreiteten sich daraufhin rasant im Netz.

"Sieg ist Sieg"

Nach dem Wettkampf meldete sich die Australierin selbst zu Wort. "Wie sagt man so schön: 'Go hard or go home' … Sieg ist Sieg", schrieb sie zu einem Selfie, auf dem sie mit einer Infusion am Arm zu sehen ist. Gleichzeitig bedankte sie sich bei ihren Unterstützern und kündigte an, bald zurückzukehren.

Doch der Vorfall löste heftige Kritik aus. Anders als etwa bei einem Marathon benutzen beim Hyrox zahlreiche Teilnehmer dieselben Bahnen und Trainingsgeräte. Wietrzyk und die Veranstalter mussten sich deshalb den Vorwurf gefallen lassen, andere Sportler einem Gesundheitsrisiko ausgesetzt zu haben.

Wietrzyk nach ihrem Erfolg im Krankenhaus.
Instagram

Veranstalter hätten sie stoppen müssen

Auch von offizieller Seite folgten deutliche Worte. Zwar lobte Hyrox zunächst den Kampfgeist von Spitzensportlern, stellte später aber klar, dass Wietrzyk hätte gestoppt werden müssen.

"Hier gibt es keine Grauzonen. Man konnte deutlich sehen, wie ihr Kot an den Beinen herunterlief. Ihr Wettkampf hätte vorbei sein müssen", hieß es in einem Statement. Auch die Athletin selbst hätte nach Ansicht der Verantwortlichen die Strecke verlassen müssen.

Hyrox-Mitgründer Moritz Fürste entschuldigte sich schließlich bei allen Betroffenen. Es sei ein Fehler gewesen, während des Rennens nicht einzugreifen. Künftig sollen neue Regeln und Abläufe verhindern, dass sich ein solcher Vorfall wiederholt.

Teppich musste ausgetauscht werden

Für die Veranstalter in China hatte der Ekel-Eklat noch ein Nachspiel. Die betroffenen Bahnen wurden über Nacht gründlich gereinigt und kontaminierte Ausrüstung entfernt. Sogar der Teppichboden in der Halle musste ausgetauscht werden, bevor der Wettkampf am nächsten Tag fortgesetzt werden konnte.

red,15.09.2026, 15:19