Eine kuriose Strategie, um in zwei Geschäfte einzubrechen, soll ein 20-jähriger Syrer in Wien-Favoriten gewählt haben. Ganz im Stil der berüchtigten Rammbock-Bande fuhr er um 21.45 Uhr gegen die Rollgitter der Läden.
Das Problem: Im Gegensatz zu der Rammbock-Bande hatte der Mann kein Auto, sondern lediglich einen E-Scooter. Damit gelang der Einbruch nicht, dafür wurden Zeugen auf die Geräusche in dem Einkaufszentrum aufmerksam und riefen die Polizei.
Beamte der Polizeiinspektion Zohmanngasse begaben sich an die Einsatzörtlichkeit und stellten fest, dass die Glasschiebetür eines Einkaufszentrums gewaltsam aufgedrückt worden war. Im Inneren stießen sie dann auf den Syrer.
Dieser dürfte seine Strategie mit dem E-Scooter inzwischen über den Haufen geworfen haben, da er eine Kombizange in der Hand hielt und offenbar versuchte, damit die Türen aufzubrechen. Der Mann wurde festgenommen. Bei ihm wurde eine Beeinträchtigung durch Suchtgift festgestellt.