E-Zigarette gefährlicher als bisher angenommen

Nachdem die Zigaretten Schritt füt Schritt aus unserem täglichen Leben verdrängt werden, hat die Industrie den Markt der E-Zigaretten für sich entdeckt. 2,4 Milliaren Euro Jahresumsatz spricht eine klare Sprache. Dass die E-Zigaretten nicht so harmlos sind wie angenommen, wird nur selten erwähnt.

Nachdem die Schritt füt Schritt aus unserem täglichen Leben verdrängt werden, hat die Industrie den Markt der E-Zigaretten für sich entdeckt. 2,4 Milliaren Euro Jahresumsatz spricht eine klare Sprache. Dass die E-Zigaretten nicht so harmlos sind wie angenommen, wird nur selten erwähnt.

Der Wiener Umwelthygieniker und Anti-Rauch-Aktivist Manfred Neuberger zu "nachrichten.at": "Der Schaden überwiegt den angeblichen Nutzen. Bei E-Zigaretten gehören Werbung, Marketing, Sponsoring, Verkauf und Warnhinweise genauso streng geregelt wie bei Zigaretten."

Die Erwartungen vieler Konsumenten, sich mit der E-Zigarette im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten etwas Gutes zu tun, kann Neuberger nicht bestätigen. "Es gibt bereits wissenschaftliche Studien, die belegen, dass die mit dem Dunst der E-Zigaretten eingeatmete Partikelzahl- und Partikelgröße ähnlich jener von Zigaretten ist. Die Inhaltsstoffe sind nicht deklariert, die Dosis ebenfalls nicht kontrolliert."

"E-Zigarette macht genauso abhängig"

Auch wirkliche Chancen, sich mit der E-Zigarette das Rauchen abzugewöhnen, sieht der Experte keine. Es gäbe nur "geringe Chancen", dass jemand bei dem alle anderen Versuche fehlgeschlagen sind, durch die E-Zigarette den Griff zum Glimmstängel bleibenlässt. Auch die Möglichkeit der Anhängigkeit von der Hightech-Zigarette ist laut Neuberger natürlich gegeben. "Natürlich macht das Nikotin der E-Zigaretten genauso abhängig wie das Nikotin der herkömmlichen Tabakprodukte".

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