Bundesnetzagentur warnt

eBay verletzt EU-Regeln in drei Punkten

Die deutsche Aufsichtsbehörde wirft eBay drei Verstöße gegen das EU-Gesetz für digitale Dienste vor. Dem Unternehmen drohen Bußgelder.
Newsdesk Heute
07.07.2026, 22:42
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eBay macht es seinen Nutzern gleich dreifach schwer – das beklagt nun die Bundesnetzagentur. Die Behörde hat festgestellt, dass die beliebte Handelsplattform gegen Vorgaben des Digital Services Act (DSA) verstößt.

Konkret geht es um drei Probleme: Nutzer können rechtswidrige Inhalte nicht so einfach melden, wie es die EU-Vorschriften verlangen.

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Außerdem werden Betroffene bei Kontosperren oder Löschungen nicht klar genug informiert. Und drittens fehlt es an Transparenz bei Händlerangaben – wichtig zum Schutz vor Online-Betrug.

Wie NTV unter Berufung auf dpa berichtet, hat eBay die Vorwürfe zurückgewiesen. Das Unternehmen betont, alle gesetzlichen Anforderungen sorgfältig umgesetzt zu haben und steht mit der Bundesnetzagentur "in engem und konstruktivem Austausch".

Bußgelder drohen

Die Behörde fordert eBay auf, die Mängel zu beheben. Falls das nicht geschehe, könnten Maßnahmen bis hin zur Verhängung eines Zwangsgeldes erfolgen. Der zuständige Digital Services Coordinator (DSC) überwacht als Beschwerdestelle die Einhaltung der EU-Regeln durch Online-Plattformen.

Für Nutzer in Österreich und Deutschland bedeutet das: Wer auf eBay problematische Inhalte melden will oder von einer Sperre betroffen ist, hat derzeit möglicherweise weniger Rechte, als ihm laut EU-Gesetz zustehen.

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