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Ebola-Kontrollen am Flughafen starten

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:57

Aus Angst vor der weltweit um sich greifenden Ebola-Seuche reagieren nun auch die Flughäfen. Während seit einigen Wochen schon etliche Flüge gestrichen wurden hat nach den USA nun auch Großbritannien Einreisekontrollen durchgeführt. Mit ganz anderen Sorgen hat der New Yorker Flughafen LaGuardia zu kämpfen - Angestellte weigern sich aus Angst vor Ansteckung die Flugzeugkabinen zu putzen. Auch Madrid kommt nicht zur Ruhe, immer mehr Verdachtsfälle beunruhigen die Spanier.

Aus Angst vor der hat nach den USA nun auch Großbritannien Einreisekontrollen durchgeführt. Mit ganz anderen Sorgen hat der New Yorker Flughafen LaGuardia zu kämpfen - Angestellte weigern sich aus Angst vor Ansteckung die Flugzeugkabinen zu putzen. Auch Madrid kommt nicht zur Ruhe, immer mehr Verdachtsfälle beunruhigen die Spanier.

In den USA müssen sich Passagiere künftig Fiebermessen lassen, wenn sie an Bord wollen. Wie die britische Regierung weiter mitteilte, sollen die aus den Ebola-Ländern Liberia und Sierra Leone ankommenden Passagiere nach ihren Reisedaten und Kontakten sowie nach weiteren Reiseplänen befragt werden. Im Zweifel kann auch medizinisches Personal hinzugezogen werden. Die Entscheidung sei auf Anraten des obersten britischen Amtsarztes getroffen worden.

Putzkräfte in New York streiken

Am New Yorker Flughafen LaGuardia haben sich indes rund 200 Reinigungskräfte aus Furcht vor Ebola geweigert, die Flugzeugkabinen zu putzen. Sie hätten keinen ausreichenden Schutz, wenn sie Erbrochenes wegräumen oder die Bordtoiletten säubern müssten, erklärten Beschäftigte der Firma Air Serv in einer von der Dienstleistungsgewerkschaft SEIU verbreiteten Stellungnahme.

So hätten sie zum Beispiel keine Handschuhe, die dick genug seien und nicht rissen, hieß es weiter. Die Air-Serv-Beschäftigten traten für einen Tag in den Ausstand. Die Flugzeugbesatzungen mussten die Maschinen selbst reinigen.

Spanien zittert vor Ebola

Auch Spanien kommt nicht zur Ruhe. In Madrid, , wurden sieben weitere Menschen unter Quarantäne gestellt worden, sodass sich deren Zahl in der Nacht zum Freitag auf 14 erhöht hat. Die neuesten Vorsorge-Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit dem Fall der 44-jährigen Krankenpflegerin Teresa Romero, die selbst in Lebensgefahr schwebt, teilte die Klinik Carlos III. mit.

Bevor bei Romero die Ebola-Erkrankung festgestellt wurde, hatte sie mehrere Tage lang Kontakt zu anderen Menschen ohne sonderliche Schutzmaßnahmen. Die Klinik stellte klar, dass ausschließlich bei Romero eine Erkrankung festgestellt worden sei. Alle anderen Quarantäne-Fälle seien als Vorsorgemaßnahmen zu verstehen. Dazu zählen auch zwei Friseurinnen und ein Hausmeister. Wie die Regionalregierung von Madrid am Donnerstag mitteilte, verschlechterte sich der Gesundheitszustand Romeros zuletzt dramatisch.

 

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