Nachdem sich die Ebola-Seuche in Westafrika nach wie vor rasend verbreitet, die WHO geht sogar von bis zu 20.000 Infizierten aus, könnte nun ein Aspekt der Weiterverbreitung der Krankheit geklärt sein. In der liberischen Hauptstadt Monrovia sollen Straßenhunde herumliegende Leichen gefressen haben und sich so mit dem Virus infiziert haben.
Nachdem sich die Ebola-Seuche in Westafrika nach wie vor rasend verbreitet, d, könnte nun ein Aspekt der Weiterverbreitung der Krankheit geklärt sein. In der liberischen Hauptstadt Monrovia sollen Straßenhunde herumliegende Leichen gefressen haben und sich so mit dem Virus infiziert haben.
Der Geruch der Toten dürfte die Hunde angelockt haben, die Vierbeiner dürften die Kadaver schließlich aus ihren notdürftig errichteten Gräbern ausgescharrt haben, wie mehrere örtliche Zeitungen berichten. Die Tiere selbst erkranken nicht, können aber das Virus auf den Menschen übertragen. Immer wieder ging man in der Vergangenheit davon aus, dass der Verzehr von "Bushmeat", also regionalem Fleisch wie Flughunden oder Affen, zu der Ausbreitung der Ebola beigetragen hätte.
Bewohner reagieren
Weil das Vertrauen in die Behörden, offensichtlich nicht gegeben ist, greifen Betroffene immer wieder zu eigenen Mitteln. Sie versuchten die Hunde einzufangen und zu töten, sollen aber nicht alle erwischt haben.
Besonders gravierend ist die Situation, da etliche der Tiere außerdem mit Tollwut infiziert sind. Die Krankheit lässt die Hunde ihre Scheu vor den Menschen verlieren, was immer wieder zu Bissen führen kann. So kann das Ebolavirus leicht auf den Menschen übertragen werden.
Senegal meldet ersten Fall
Am Freitag erreichte das Virus mit dem Senegal das fünfte Land in Westafrika. Gesundheitsministerin Awa Marie Coll Seck bestätigte den ersten Fall in dem Land. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte mit, die Zahl der Infektionen sei in der vergangenen Woche