Es sind oft die kleinen Tricks, die im Küchenalltag den größten Unterschied machen. Nicht spektakulär, nicht teuer, sondern einfach nur praktisch. Genau so ein Fall ist der Eierkarton.
Wer schon einmal neue Eier gekauft hat, während im Kühlschrank noch ein paar lose übrig waren, kennt das Problem: Hier ein Ei in der Kühlschrankmulde, dort eines auf einem Teller, daneben schon der neue Karton. Das Durcheinander ist vorprogrammiert.
Die Lösung ist verblüffend einfach, wie chip.de berichtet. Viele klassische Eierkartons lassen sich mit einem Handgriff umfunktionieren: Einfach umdrehen, die losen Eier in die Mulden des Deckels legen, fertig. So fliegt nichts mehr einzeln im Kühlschrank herum.
Dass der Trick so gut funktioniert, liegt nicht nur an der Form, sondern auch an der Lagerlogik. Eierschalen sind porös und können Gerüche aus dem Kühlschrank aufnehmen. Der Karton schützt die Eier nicht nur mechanisch, sondern hilft auch dabei, sie vor starken Gerüchen und Temperaturschwankungen abzuschirmen.
Ein weiterer Vorteil: Der Karton hilft beim Überblick. Wer Eier lose lagert, verliert schnell aus den Augen, welche zuerst verbraucht werden sollten. Im Karton bleiben Datum und Packungsinformationen sichtbar.
Der Eierkarton kann noch mehr: Papp-Eierkartons eignen sich gut als Anzuchtschalen für Samen. Die einzelnen Kammern lassen sich mit Erde füllen. Außerdem können zerrissene Eierkartons auf den Boden der Biotonne gelegt werden, um Feuchtigkeit zu binden. Die kleinen Mulden sind auch ideal für Knöpfe, Schrauben oder Perlen.
Aus einer unscheinbaren Verpackung wird so ganz nebenbei ein kleines Organisationswunder für den Alltag.