EU-Spitzenkandidatin im Visier

"Ein Ärgernis!" Kogler spricht über Causa Schilling

Vizekanzler und Grünen-Parteichef Werner Kogler packt über die Causa Schilling aus und erklärt, worauf man jetzt genau hinschauen sollte.

Newsdesk Heute
"Ein Ärgernis!" Kogler spricht über Causa Schilling
Vizekanzler Werner Kogler stärkt Lena Schilling den Rücken.
Martin Juen / SEPA.Media / picturedesk.com

Die grüne EU-Spitzenkandidatin Lena Schilling hat sich in einem "Krone"-Interview zu den schwerwiegenden Vorwürfen geäußert – und dabei Klartext gesprochen. "Für mich geht es in den nächsten Wochen darum, mein Bestes zu geben, mit viel Herz zu kämpfen. Ich habe sicher auch Fehler, aber ich glaube eigentlich, dass ich als Mensch sehr in Ordnung bin", stellte die 23-Jährige in der "Kronen Zeitung" klar.

Doch nicht nur Schilling hat sich zu den Vorwürfen gegen sie geäußert, auch Vizekanzler und Grünen-Parteichef Werner Kogler bezieht dazu Stellung. In einem Interview mit dem KURIER hat sich der 62-Jährige zu der Causa geäußert und dabei seiner EU-Spitzenkandidatin den Rücken gestärkt.

"Was liegt denn überhaupt vor?"

Die "Causa Schilling" war laut Kogler "tatsächlich ein Ärgernis", weil es "vor allem um Gerüchte und Gerede geht – aber ohne erkennbare politische Tangente." "Was liegt denn überhaupt vor?", will Kogler im KURIER wissen. Erwähnt werde oft "ein gerichtlich protokollierter Vergleich, dessen Inhalt teilweise falsch wiedergegeben wird, wie auch die Medienanwältin Maria Windhager festgehalten hat."

Skandal-Schilling: "Ich bin als Mensch sehr in Ordnung"

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    Die grüne EU-Spitzenkandidatin Lena Schilling hat sich in einem "Krone"-Interview zu den schwerwiegenden Vorwürfen geäußert – und Klartext gesprochen.
    Die grüne EU-Spitzenkandidatin Lena Schilling hat sich in einem "Krone"-Interview zu den schwerwiegenden Vorwürfen geäußert – und Klartext gesprochen.
    TOBIAS STEINMAURER / APA / picturedesk.com

    Sonst würde es viel "Hörensagen geben". "Da werden Geschichten verbreitet nach dem Prinzip: Der X hat vom Y was gehört, was der wiederum vom Z gehört haben soll – und der A und der B wissen auch etwas dazu. Wir sprechen hier von Gerüchten, die sich in der vierten und fünften Kaskade verlieren und einfach abreißen", erklärt Kogler im KURIER.

    "Das darf uns nicht kalt lassen"

    Und weiter: "Wo wir genau hinschauen sollten, ist folgendes: Immer dann, wenn kompetente, junge Frauen den Schritt in die Politik wagen, wird auf sie plötzlich mit besonderer Energie hingehauen. Das darf uns nicht kalt lassen."

    Geht es nach dem Grünen-Parteichef dann sollten jene, "die irgendwelche Vorwürfe erheben, diese zunächst einmal offen auf den Tisch legen. Mehr ist zu anonym erhobenen Behauptungen gar nicht zu sagen." Für den Vizekanzler ist Lena Schilling auch weiterhin die "richtige Kandidatin für diese Wahl."

    "Deshalb kandidiert sie bei den Grünen"

    Und Kogler nennt im KURIER auch die Gründe: "Gerade in einem Jahr, wo es besonders wichtig ist, sich für Klima- und Umweltschutz und gegen rechtsextreme Hetze einzusetzen. Sie ist eine glaubwürdige Kämpferin und kompetente Politikerin. Dass diese starke Mischung nicht allen politischen Mitbewerbern gefällt, ist klar. Aber genau deshalb kandidiert sie bei den Grünen."

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      Sabine Hertel

      Auf den Punkt gebracht

      • Grünen-Parteichef Werner Kogler äußert sich zur Causa Schilling und verteidigt die EU-Spitzenkandidatin gegen die Vorwürfe, die hauptsächlich auf Gerüchten basieren
      • Er betont, dass junge Frauen in der Politik nicht aufgrund anonymer Behauptungen angegriffen werden sollten und unterstützt weiterhin Lena Schilling als die richtige Kandidatin für die Wahl
      red
      Akt.