Ein eingeschlafener Po kann gefährlich sein

Wer häufig Rücken-, Knie- oder Hüftschmerzen hat, könnte an einem "Dormant Butt Syndrome" leiden.
Ein "Dormant Butt Syndrome" klingt recht humorvoll, seine Entstehungsursachen sind es jedoch weniger. Denn dahinter kann sich eine ernst zu nehmende körperliche Beeinträchtigung verbergen, von der möglicherweise viele Menschen betroffen sind.

Wenn man an einem eingeschlafenen Hinterteil leidet, ist das darauf zurückzuführen, dass er die Aufgabe, die er eigentlich erfüllen sollte - nämlich dem Körper eine Stütze zu sein - nicht erfüllt, weil er zu schwach ist. Der Hintern spielt eine wesentliche Rolle bei einigen Funktionen des Körpers. Somit kann er, wenn er zu schwach ist, an anderen Stellen - wie Rücken, Knie und Gelenken - körperliche Beschwerden verursachen. Dieser Kondition gaben Wissenschaftler nun den (lustig anmutenden) klingenden Namen "Dormant Butt Syndrome".

Schlafposition ist auch ein Einflussfaktor

Das kann viele Ursachen haben. Häufig hängt es mit zu wenig Bewegung und zu langem Sitzen zusammen. Auch die Schlafposition kann einen Einfluss auf die Entstehung des Syndroms haben. Wer häufig in Fötus-Stellung schläft, ist besonders gefährdet. Da diese Faktoren auf die meisten Menschen zutreffen, sind wir fast alle gefährdet, weil wir einen Großteil der Zeit in den falschen Positionen verbringen. Während die Hüftbeuger dann häufig angespannt und beansprucht werden, wird die Gesäßmuskulatur beeinträchtigt. Die beiden Muskelgruppen sind nämlich Antagonisten. Somit trainiert man damit nur die einen Muskeln, während die anderen verkümmern.

Gesäß trainieren und viel bewegen

Es gibt einen einfachen Trick, um herauszufinden, ob man selbst unter dem Syndrom leidet beziehungsweise die Gesäßmuskeln in Zusammenhang mit körperlichen Beschwerden stehen: Mit den Beinen auf den Rücken legen und versuchen die Gesäßmuskulatur anzuspannen. Wenn man sie nicht ohne Anstrengung über mehrere Sekunden halten kann, ist das ein Hinweis auf schwache Gesäßmuskeln. Spezielles Gesäßmuskeltraining, wie Leg Pull Ups oder Glute Bridges oder auch Schwimmen kann dagegen helfen. Viel Bewegung in den Alltag integrieren.

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