Fünf Teams, zwei Plätze! Salzburg, Sturm, LASK und Austria haben ihre Tickets für die Meisterrunde bereits sicher. Hartberg, Rapid, Altach, Ried und Tirol kämpfen am kommenden Sonntag um die restlichen zwei Plätze in den Top 6. Brisant: Mit Harald Lechner pfeift ausgerechnet ein Wiener das entscheidende Heimspiel der Hütteldorfer gegen Salzburg. Ein Problem?
Vor Corona war es das. In der österreichischen Fußball-Bundesliga galt vor der Pandemie die Regelung, dass Schiedsrichter in der Regel keine Spiele von Vereinen aus ihrem eigenen Bundesland leiten durften, um jeglichen Anschein von Befangenheit zu vermeiden. Während Corona wurde die Regelung aufgehoben, durften Referees aus dem gleichen Landesverband Matches eines Bundesligaklubs pfeifen. Begründung: Die Reisetätigkeiten sollten so eingeschränkt werden. Da es dabei keine gröberen Unstimmigkeiten gab, wurde die Regelung auch nach Corona beibehalten.
Salzburg sollte die Nominierung von Harald Lechner aber kaum stören. Der 43-Jährige ist der dienstälteste heimische Bundesligaschiedsrichter, wurde auch wegen seiner Erfahrung von Schiri-Boss Viktor Kassai für die brisante Aufgabe nominiert.
Lechner pfiff bisher 75 Spiele mit Salzburger Beteiligung, 50 davon gewannen die "Bullen". Bei Rapid war er 16 Mal als Unparteiischer im Einsatz, davon gewannen die Wiener acht.