Eigentlich kamen Lionel Messi und seine Teamkollegen von Inter Miami ins Weiße Haus, um von US-Präsident Donald Trump geehrt zu werden. Anlass war der Gewinn des MLS Cup 2025. Im Mittelpunkt stand aber einmal mehr nicht das Sportliche. Der amerikanische Machthaber hatte wieder einmal andere Pläne und sorgte für einen bizarren Moment.
Während der argentinische Superstar mit seinen Mitspielern hinter dem 79-Jährigen Platz nahm, begann dieser plötzlich, über den Iran-Krieg zu reden – und stellte dem Land sogar ein Ultimatum. In seiner unerwarteten Rede zählte Trump auf, was er als Erfolge der US-Bombenangriffe bezeichnete.
Besonders hob er hervor, dass iranische Raketen, Abschussrampen und Schiffe zerstört worden seien. "Sie sind hart und wollen kämpfen", sagte Trump über den Iran und erklärte weiter: "Aber sie rufen jetzt an und fragen: 'Wie können wir einen Deal machen?' Und ich sage ihnen: Ihr seid ein bisschen spät dran." Besonders kurios: Während Trump sprach, applaudierten Messi und einige Kollegen von Inter Miami – darunter auch Ex-Barcelona-Star Luis Suarez. Aber: Einige der Spieler übten sich auch in Zurückhaltung.
Trump beendete seine Rede dann in gewohnt selbstsicherer Manier: "Wir machen einen großartigen Job. Wir haben das beste Militär, das die Welt je gesehen hat." Dann streute er Messi noch Rosen, zog einen Vergleich mit der brasilianischen Legende Pele. "Ich sollte das vielleicht nicht sagen, weil ich alt bin, aber ich habe Pele spielen sehen", sagte Trump: "Ich weiß nicht, vielleicht bist du besser als Pele. Pele war ziemlich gut."