Vier Männer, ein gestohlenes Auto und eine große Menge Beute: Nach dem spektakulären Einbruch in ein Waffengeschäft in Freistadt gab die Polizei jetzt neue Details bekannt. Der Coup löste am Montag eine Großfahndung im Mühlviertel aus. Schwer bewaffnete Polizisten und die Cobra standen im Einsatz, auch an den Einfahrten nach Linz wurden Fahrzeuge kontrolliert.
Laut Exekutive brachen die vier bislang unbekannten Täter am Montag gegen 4.45 Uhr die Eingangstür des Geschäfts auf. Im Verkaufsraum schlugen sie mehrere Glasvitrinen ein. Anschließend packten die Einbrecher eine große Zahl an Gegenständen in mitgebrachte Taschen.
Während das Quartett die Beute in sein Fahrzeug verlud, raste bereits eine Polizeistreife wegen des ausgelösten Alarms zum Tatort. Als die Täter die Beamten bemerkten, sprangen sie in ihr Auto und flüchteten in Richtung Bad Leonfelden.
Dabei passierte ihnen ein folgenschweres Missgeschick: Eine Fahrzeugtür war nicht vollständig geschlossen. Auf den ersten hundert Metern fiel deshalb ein Teil der Beute aus dem Wagen.
Den vier Männern gelang vorerst die Flucht. Ihr Fahrzeug wurde wenig später im Ortszentrum von Bad Leonfelden entdeckt – stark beschädigt und verlassen. Im Wagen fanden die Ermittler Tatwerkzeug und weiteres Diebesgut.
Daraufhin wurde im Raum Bad Leonfelden eine groß angelegte Fahndung gestartet. Sie blieb allerdings ohne Ergebnis. Auch zur Herkunft des Fluchtautos gibt es inzwischen neue Erkenntnisse: Der Wagen war noch vor dem Einbruch in Deutschland gestohlen worden. Von den vier Tätern fehlt weiterhin jede Spur.