Am Telefon geht es plötzlich um schwere Erkrankungen von Angehörigen, verursachte Verkehrsunfälle oder eine Kaution, die dringend bezahlt werden müsse. In anderen Fällen erfinden die Täter Einbrüche oder Überfälle in der Nachbarschaft.
Bei den Anrufen drohen die Kriminellen laut Polizei mit "tödlichen oder zumindest schwerwiegenden Konsequenzen" für die Angehörigen. Der Druck ist teilweise so groß, dass Opfer ihre gesamten Vermögenswerte freiwillig an die Täter übergeben.
Die Betrüger geben sich als Polizisten, Ärzte oder Staatsanwälte aus. Ihr Ziel: Die Opfer sollen Bargeld oder Gold herausgeben beziehungsweise Geld überweisen.
Auch per SMS versuchen Kriminelle derzeit intensiv, an Geld und Daten zu kommen. Die Polizei warnt vor Nachrichten, die angeblich vom Finanzamt, einer Bank, der Österreichischen Gesundheitskasse oder einer Versicherung stammen.
Dubiose Anrufe sollen sofort beendet werden. Weder Ärzte noch Polizisten oder Staatsanwälte verlangen am Telefon eine Kaution oder die Übergabe von Bargeld und Gold. Angaben über Wertgegenstände, Bankguthaben oder Kontodaten sind tabu. Betroffene sollen auflegen und anschließend über den Notruf die Polizei sowie ihre Angehörigen verständigen.