Seit Februar 2025 ermittelten Kriminalisten der Polizeiinspektion Mödling gegen einen zunächst unbekannten Täter. Im Visier standen mehrere Einbrüche in Wohnhäusern in Niederösterreich.
Durch die Spurenauswertung an den Tatorten konnten die Polizisten schließlich einen 35-jährigen Bulgaren als Beschuldigten ausforschen. Insgesamt sollen acht Wohnhauseinbrüche auf sein Konto gehen.
Die Taten wurden laut Polizei zwischen Februar und Mai 2025 verübt. Zugeschlagen wurde in Mödling, St. Pölten, Baden und Kapellerfeld im Bezirk Korneuburg. Allein in Baden soll der Mann in vier Häuser eingebrochen sein, in Kapellerfeld waren es zwei Tatorte.
Gestohlen wurden unter anderem Bargeld, Schmuck und Lebensmittel. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 4.000 Euro. Ein großer Teil davon entstand allerdings nicht durch die Beute, sondern durch Schäden an den betroffenen Häusern.
Die Staatsanwaltschaft Korneuburg erließ einen Europäischen Haftbefehl gegen den 35-Jährigen. Bereits im Mai 2025 wurde er von deutschen Behörden festgenommen.
Mehr als ein Jahr später, am 25. August 2026, erfolgte schließlich die Auslieferung nach Österreich. Bei seiner Einvernahme zeigte sich der Mann laut Polizei geständig.
Für den 35-Jährigen endete die Reise schließlich hinter Gittern: Er wurde in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert.