Inter Mailand steckt in schweren Finanznöten. Der chinesische Mehrheitseigentümer, die Suning-Holding, hat den Nerazzuri den Geldhahn zugedreht. So musste der amtierende italienische Meister etwa Star-Stürmer Romelu Lukaku an Chelsea verkaufen.
Die Schwarz-Blauen sollen in der vergangenen Saison einen Verlust von 320 Millionen Euro verbucht haben. Pro Monat verliert Inter dazu noch 15 Millionen.
Wer stoppt also die finanzielle Talfahrt? Saudi-Prinz Mohammed bin Salman hat offenbar nach der Übernahme von Newcastle noch ein wenig Kleingeld übrig.
Glaubt man Medienberichten, verfügt der Araber über einen Staatsfond von rund 400 Milliarden US-Dollar. Da wäre eine Übernahme von Inter Mailand um geschätzt eine Milliarde kein Schulterzucken wert.
Bin Salman will sich ein Fußball-Imperium aufbauen, neben Traditionsklub Newcastle soll nun das nächste internationale Schwergewicht unter Saudi-Kontrolle kommen.
In Newcastle wurde die Übernahme von den Fans gefeiert, schließlich ist man mit einem Schlag der reichte Klub der Welt geworden. Wie die Tifosi über die Sache denken, bleibt wohl abzuwarten.