Der Fall stellt die Ermittler vor Rätsel: Am frühen Abend des 28. Mai bat die Polizei die Feuerwehr in Münchendorf im südlichen NÖ um Unterstützung bei einer "Tür-Notöffnung".
Im Inneren des Hauses dann die grausige Entdeckung: Eine Frau, die in zwei Monaten ihren 100. Geburtstag gehabt hätte, wurde tot entdeckt – die stark verweste Leiche war in der Wand einbetoniert! Infolge wurden die Räume auch von Spezialkräften der Exekutive und Polizeihunden durchsucht.
Laut "Heute"-Infos soll der Todeszeitpunkt der Pensionistin bereits längere Zeit, womöglich schon Jahre, zurückliegen. Doch wer versteckte die Frauenleiche hinter der Wand?
Laut der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt übernahmen die Wiener Behörden den mysteriösen Fall. Gegenüber "Heute" bestätigte Nina Bussek von der Staatsanwaltschaft Wien, dass eine Obduktion angeordnet wurde: "Weitere Auskünfte können derzeit nicht erteilt werden."
Aufgrund des Verwesungsgrades dürfte es schwierig werden, Hinweise zu den genauen Todesumstände zu finden.
Die Ermittlungen gehen derzeit in alle Richtungen – von einem Tötungsdelikt bis hin zu einem natürlichen Tod. Möglich freilich auch, dass ein Sozialleistungsbetrug dahintersteckt und die Pension nach dem Ableben der Frau weiter kassiert wurde. Aufschluss soll jetzt die Befragung eines Angehörigen geben.