Einreisestopp – aber noch 170 Österreicher in Südafrika

Österreichische Staatsangehörige sind berechtigt einzureisen, müssen sich aber an strikte Quarantäneregeln halten.
Österreichische Staatsangehörige sind berechtigt einzureisen, müssen sich aber an strikte Quarantäneregeln halten.
Boris Roessler / dpa / picturedesk.com
Noch knapp 170 Österreicher befinden sich laut Angaben des Außenministeriums in Südafrika. Jene werden dazu aufgefordert die Heimreise anzutreten.

Die Woche endete mit einer beunruhigenden Nachricht: Eine neue Variante des Delta-Virus wurde bestätigt. Erstmals ist diese in Südafrika registriert worden. Prompt haben gleich am Freitag die ersten Länder ein Einreiseverbot aus sieben Ländern Afrikas (Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini) verhängt, darunter auch Österreich.

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Strenge Regeln

Derzeit befinden sich aber noch immer österreichische Staatsbürger in Südafrika – etwa 170 sind es an der Zahl, so die Angaben des Außenministeriums. Jene werden dazu aufgefordert, dringend die Heimreise anzutreten. Informiert werden sie via E-Mail und SMS.

Staatsangehörige sind berechtigt einzureisen, müssen sich aber an strikte Quarantäneregeln halten. So müssen sie sich nach der Rückkehr ins Land in eine zehntägige Quarantäne begeben, einen PCR-Test bei der Einreise machen und sich registrieren (Pre-Travel-Clearance).

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Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) sagte, die neue Variante gebe Anlass zur Sorge: "Wir reagieren rasch und konsequent." Auch Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) zeigte sich besorgt, erklärte aber, dass Österreich unmittelbar auf die aktuellen Entwicklungen reagiere.

Mückstein-Appell

Zudem wendet sich Mückstein mit einem dringenden Appell an all jene Menschen in Österreich, die vor kurzem im südlichen Afrika unterwegs waren: "Wenn Sie in den vergangenen 10 Tagen aus Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia oder Eswatini zurückgekehrt sind, rufen Sie bitte bei der neu eingerichteten AGES-Hotline 01/2675032 an." Schnelle Reaktionen seien jetzt erforderlich:

 "Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, um eine etwaige Einschleppung der neuen Virusvariante so schnell wie möglich zu entdecken und weitere notwendige Schritte setzen zu können", erläutert der Minister. 

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