Große Trauer im internationalen Eishockey! Der thailändische Nationalspieler Chanokchon Limpinphet ist im Alter von nur 27 Jahren verstorben. Wie mehrere Medien berichten, begann das Drama Mitte Mai während eines Aufenthalts in Bangkok. Der Eishockey-Profi soll plötzlich hohes Fieber bekommen haben und zunächst versucht haben, die Beschwerden mit Medikamenten selbst zu behandeln.
Kurze Zeit später brach Limpinphet auf dem Heimweg zusammen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Dort verschlechterte sich sein Zustand drastisch. Trotz Wiederbelebungsmaßnahmen und intensivmedizinischer Betreuung konnten die Ärzte den 27-Jährigen nicht mehr retten. Als Todesursache wurde eine Sepsis festgestellt.
Limpinphet gehörte seit seinem 20. Lebensjahr fix zur thailändischen Nationalmannschaft und nahm an zahlreichen internationalen Turnieren teil. Unter anderem spielte er bei Weltmeisterschaften sowie bei den Asiatischen Winterspielen und den Südostasiatischen Spielen.
Zu seinen größten Erfolgen zählen die Goldmedaille bei den SEA Games 2019 sowie der Aufstieg mit Thailand bei der WM der Division 3 Gruppe A. Der Präsident des thailändischen Eishockeyverbandes sprach von einem schweren Verlust für den Sport. Limpinphet sei nicht nur sportlich wichtig gewesen, sondern auch wegen seiner freundlichen und hilfsbereiten Art von Teamkollegen und Verantwortlichen geschätzt worden.