Ein Vorfall beim Fußballspiel in der 2. Klasse Süd B zwischen dem FC Stinatz und dem SV Eltendorf sorgt für Aufregung. Die Partie am Samstagnachmittag wurde in der Schlussphase abgebrochen – nachdem ein Spieler mit einem umstrittenen Zuruf für Wirbel gesorgt haben soll, wie der "ORF Burgenland" berichtet.
Auslöser war eine Szene in der 77. Minute. Zu diesem Zeitpunkt erzielte der SV Eltendorf in Stinatz das 3:0. Nach dem Treffer sei ein Spieler des Gästeteams nach den Jubelszenen zum Trainer der Gastgeber gelaufen und habe ihm "Österreich siegt" zugerufen. Das berichtete der Obmann des FC Stinatz, Peter Zsifkovits.
Der Trainer von Stinatz meldete den Vorfall daraufhin dem Schiedsrichter. Dieser unterbrach zunächst die Partie. Nach Gesprächen mit beiden Mannschaften entschied der Referee schließlich, das Spiel ganz abzubrechen.
Wie es nun weitergeht, soll am kommenden Donnerstag geklärt werden. Dann findet beim Burgenländischen Fußballverband (BFV) eine Sitzung des Strafausschusses statt. Dort wird auch entschieden, ob die Begegnung sportlich gewertet wird.
Erst danach wolle man über mögliche rechtliche Schritte entscheiden, erklärte Zsifkovits.
Beim SV Eltendorf hält man sich zu dem Vorfall derzeit bedeckt. Auch dort wolle man zunächst die Sitzung des BFV abwarten. Der Verein betonte jedoch, man distanziere sich von jeglichen diskriminierenden Äußerungen und sei an einer vollständigen Aufklärung interessiert.