Lucky Punch gegen Ecuador

Elfenbeinküste gewinnt Duell der Geheimfavoriten

Die deutschen Gruppengegner Elfenbeinküste und Ecuador lieferten sich ein hartes Duell – mit dem besseren Ende für die Afrikaner.
Sport Heute
15.06.2026, 05:13
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Die Elfenbeinküste und Ecuador haben sich ein packendes sowie extrem physisches Auftaktduell geliefert, das die Afrikaner dank eines Last-Minute-Treffers mit 1:0 (0:0) für sich entschieden.

Vier Latten-Treffer

Die für ihre defensiven Bollwerke bekannten Mannschaften zeigten neben Intensität und Zweikampfstärke auch ansehnliche spielerische Elemente. Dem eingewechselten Amad Diallo (90.) gelang das goldene Tor, dazu gab es vier Aluminiumtreffer.

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"Diesen Sieg haben wir gebraucht", sagte Matchwinner Diallo: "Aber damit ist es noch nicht getan. Es liegen noch zwei weitere Spiele vor uns, und wir müssen sie mit derselben Einstellung angehen und versuchen, auch sie zu gewinnen. Wir sind hierhergekommen, um Geschichte zu schreiben."

Keine Einreise für Fans der Elfenbeinküste

Auch weil Anhänger der Elfenbeinküste aufgrund der strengen Visa-Bestimmungen keine Einreiseerlaubnis erhalten hatten, war das Stadion fest in ecuadorianischer Hand. Die überwiegend in Gelb gekleideten Anhänger feuerten ihr zuvor seit 19 Spielen ungeschlagenes Team enthusiastisch an: "Si, se puede" (Ja, wir schaffen das), hallte es in Dauerschleife.

Auch auf dem Rasen begannen beide Mannschaften mutig und kamen vor 68.274 Zuschauern früh zu ersten Abschlüssen. Bazoumana Touré (16.) und Elye Wahi (17.) näherten sich für den dreimaligen Afrika-Champion gefährlich an, ehe der gebürtige Hamburger John Yeboah (23.) sowie Alan Minda (30.) für Ecuador mit tollen Schüssen jeweils die Latte trafen.

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Beide Teams brachten ihre Defensivqualitäten in Durchgang eins nur bedingt auf den Platz. Bei den Ivorern machte sich im ersten WM-Spiel seit 4373 Tagen das Fehlen der angeschlagenen Ex-Bundesligaprofis Evan Ndicka und Odilon Kossounou bemerkbar, auf der Gegenseite wirbelte der Leipziger Yan Diomande die Star-Defensive von "La Tri" um Arsenals Piero Hincapié und Champions-League-Sieger Willian Pacho durcheinander.

46 Sekunden nach der Pause hatte Ecuador zum dritten Mal Aluminium-Pech, Routinier Enner Valencia traf diesmal den Außenpfosten. Auf der anderen Seite scheiterte der Ex-Frankfurter Wahi (52.) an der Latte. Bis in die Schlussphase hinein spielten beide Teams auf Sieg - mit dem besseren Ende für die "Elefanten".

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