Reisechaos zum Start in die WM: Uruguays Nationalmannschaft hat erst mit Verspätung aus dem Teamcamp in Mexiko zum Spielort ihres WM-Auftaktes gegen Saudi-Arabien in Miami/USA fliegen können. Das für die "Celeste" vorgesehene Flugzeug habe keine Genehmigung für die Reise in die USA erhalten, wie Medien in Uruguay berichten.
Der uruguayische Fußball-Verband AUF teilte am Sonntag mit, dass sich die Abreise aus Cancun "aufgrund von Problemen, die außerhalb des Einflussbereichs der AUF liegen" verzögert habe. Mit einer anderen Maschine traten Trainer Marcelo Bielsa und seine Spieler um Federico Valverde von Real Madrid dann am Nachmittag (Ortszeit) doch noch die Reise nach Miami an.
"Gut, jetzt geht’s los. Wir fahren nach Miami", hieß es auf dem X-Account der Nationalmannschaft zu Bildern, auf denen die Spieler das Flugzeug betreten. Die zunächst für 18.45 Uhr geplante Pressekonferenz mit Bielsa und Innenverteidiger José María Giménez vor dem Spiel gegen Saudi-Arabien wurde auf 20.00 Uhr verschoben. "Wir hatten einige Komplikationen. Es war schwierig", sagte Giménez: "Aber am Ende haben wir das Beste daraus gemacht, weil wir uns im Hotel noch ausruhen konnten."
Uruguay ist während der WM im Mayakoba Training Centre Cancun untergebracht, etwa 45 Autominuten vom internationalen Flughafen von Cancun entfernt. Nach dem WM-Auftakt gegen Saudi-Arabien in der Nacht zu Dienstag (0.00 Uhr) bekommt es Uruguay noch mit Kap Verde (22. Juni) und fünf Tage später mit Europameister Spanien zu tun.