Endlich Entwarnung im Föhrenwald: Nach tagelangen Löscharbeiten konnte der Einsatzleiter am Freitag gegen 11 Uhr offiziell "Brand aus" geben. Die Einsatzkräfte hatten das Gebiet zuletzt weiter auf mögliche Glutnester kontrolliert.
"Es wurden keine Glutnester mehr gefunden", erklärt Feuerwehrkommandant und Hauptbrandinspektor Matthias Köpf. Auch der Niederschlag der vergangenen Tage habe entscheidend mitgeholfen, den Einsatz endgültig abschließen zu können.
Der neuerliche Waldbrand hatte die Einsatzkräfte im Bezirk Neunkirchen tagelang gefordert. Rund 65 Hektar Wald waren allein vom zweiten Feuer betroffen.
Besonders bitter: Gemeinsam mit dem ersten Großbrand wurden innerhalb weniger Wochen insgesamt rund 165 Hektar Waldfläche ein Raub der Flammen. Beim zweiten Feuer deutete erneut alles auf gefährliche Munition im Föhrenwald als Auslöser hin.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP) dankt den zahlreichen Einsatzkräften für ihren Einsatz. "Die vergangenen Tage haben einmal mehr gezeigt: Auf unsere Einsatzkräfte in Niederösterreich ist immer Verlass", sagt sie. Sie seien da, wenn Hilfe gebraucht werde – "rasch, professionell und mit großem persönlichen Einsatz".
Während im Föhrenwald nach den tagelangen Löscharbeiten Entwarnung gegeben werden konnte, waren die Feuerwehren gleichzeitig nach den schweren Unwettern am Donnerstagabend gefordert. Besonders betroffen war der Bezirk Bruck an der Leitha. Dort rückten 321 Feuerwehrmitglieder zu rund 400 Einsätzen aus.