Burgenland zu Weihnachten gelb auf der Corona-Ampel

Wien und andere Bundesländer sind mittlerweile orange gefärbt.
Wien und andere Bundesländer sind mittlerweile orange gefärbt.iStock / Gerhard Wild / picturedesk.com
Vor der Omikron-Welle leuchtet die Corona-Ampel nur noch in vier Bundesländern rot. Das Burgenland wurde vor dem Heiligen Abend auf Gelb gestellt. 

Am Mittwoch wurden bereits neue Verschärfungen wegen der drohenden Omikron-Welle verkündet. Derzeit gehen die Zahlen aber stark nach unten. Daher zeigt auch die Corona-Ampel ein entspannteres Bild.

DER KNALLEFFEKT VOR WEIHNACHTEN: Die Ampelkommission stuft das Burgenland mittlerweile nur noch mit mittlerem Risiko ein – GELB auf der Ampel!

Auch für das Bundesgebiet wird Entspannung gemeldet: Neben Wien leuchten Niederösterreich, die Steiermark, Salzburg und Österreich gesamt orange.

Vier Länder bleiben rot

Oberösterreich, Kärnten, Tirol und Vorarlberg bleiben in der roten Zone (sehr hohes Risiko). Ausschlaggebend dafür ist die Risikozahl, die neben den Neuinfektionen auch Alter der Betroffenen und Impfstatus berücksichtigt.

Hans Peter Doskozil zu "Heute": "Die Gelb-Schaltung bestätigt den erfolgreichen Weg des Burgenlandes."
Burgenland-Chef Hans Peter Doskozil (SP)
Burgenland-Chef Hans Peter Doskozil (SP)Sabine Hertel

Doskozil: "Zusammenhalt ist großartig"

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SP) sieht durch die Gelb-Schaltung "den erfolgreichen Weg des Burgenlandes bei der Pandemiebekämpfung bestätigt". Der SP-Politiker sagt gegenüber "Heute" zur Entscheidung der Kommission: "Sie stellt dem Zusammenhalt im Land und dem Verantwortungsbewusstsein der Bevölkerung ein großartiges Zeugnis aus." Die Arbeit geht aber auch zwischen den Jahren weiter. "Es ist nötig, schon jetzt Vorbereitungen für eine mögliche Omikron-Welle zu treffen", sagt Doskozil. Das Hauptaugenmerk liege – neben Beibehaltung des hohen Impftempos – "am Schutz der Spitalskapazitäten und der Stärkung der Personaldecke in den Spitälern", betont der Landeschef.

7-Tage-Inzidenz bei 188,1

Die Zahl der Neuinfektionen ist seit dem Lockdown drastisch gesunken. Am Donnerstag vor Weihnachten wurden 2.147 neue Corona-Fälle registriert. In allen Bezirken gingen die Fallzahlen in den vergangenen zwei Wochen nach unten, und das fast überall im zweistelligen Prozentbereich.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Österreich derzeit bei 188,1. Sechs Bezirke im Burgenland sowie Murau und Korneuburg weisen sogar einen Wert unter 100 auf. Noch immer sehr hoch ist die Inzidenz in Vorarlberg mit knapp 346. Dabei wird dort nicht gerade viel getestet. 

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