Orgie mit Teenagern

Epstein-Akte enthüllt – "Gib ihm, was immer er will"

Die Liste mit Namen von Personen, die im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein stehen, wirft vor allem auf den britischen Prinzen Andrew kein gutes Licht.

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    Er ist seit über vier Jahren tot, doch seine Verbrechen sind noch nicht abgehandelt. Der Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hatte Verbindungen in die höchsten Ränge – und für seine Verbündeten dürfte es jetzt nochmals unbequem werden.
    Er ist seit über vier Jahren tot, doch seine Verbrechen sind noch nicht abgehandelt. Der Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hatte Verbindungen in die höchsten Ränge – und für seine Verbündeten dürfte es jetzt nochmals unbequem werden.
    imago images/ZUMA Press

    Im Missbrauchsskandal um den toten US-Multimillionär Jeffrey Epstein hat ein Gericht die Klarnamen von mutmaßlich rund 170 zuvor meist anonym behandelten Personen veröffentlicht. Sie wurden in einem Zivilstreit zwischen der geschädigten US-Amerikanerin Virginia Giuffre und Epsteins langjähriger Partnerin Ghislaine Maxwell genannt.

    Einer, der ebenfalls in den Dokumenten auftaucht, ist der britische Prinz Andrew, er wurde vorher immer wieder im Zusammenhang mit den Sex-Partys auf Epsteins Karibikinsel Little Saint James genannt. Laut Aussage mehrerer mutmasslicher Opfer sei es immer wieder zum Sex zwischen ihnen und dem Prinzen gekommen. Eine der Frauen, nur bekannt unter dem Namen Jane Doe 3, soll mehrfach zum Sex mit dem heute 63-Jährigen gezwungen worden sein. In den veröffentlichten Gerichtsakten taucht er laut Informationen der "DailyMail" insgesamt 69-mal auf.

    Maxwell soll Andrew Mädchen zugespielt haben

    Laut Jane Doe 3 habe sie, damals erst 17 Jahre alt, an unterschiedlichen Orten Sex mit dem Royal gehabt, und zwar in London (in Maxwells Wohnung), in New York und auf der Insel Little Saint James. Dem mutmaßlichen Opfer wurde gesagt, "dem Prinzen alles zu geben, was er will". Ghislaine Maxwell soll maßgeblich dazu beigetragen haben, Andrew unterschiedliche, sehr junge Mädchen verfügbar zu machen.

    Diashow: Diese Personen stehen auf der Liste

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      Prinz Andrew, der die damals 17-jährige Virginia Roberts Giuffre in der Londoner Wohnung von Ghislaine Maxwell mehrfach sexuell misshandelt haben soll, kommt in den Gerichtsakten mehrfach vor. Er bestritt diese Vorwürfe stets – zahlte Roberts Giuffre jedoch laut britischen Medienberichten rund zwölf Millionen Pfund in einer außergerichtlichen Einigung. Einen Teil des Geldes soll Queen Elizabeth II beigesteuert haben.
      Prinz Andrew, der die damals 17-jährige Virginia Roberts Giuffre in der Londoner Wohnung von Ghislaine Maxwell mehrfach sexuell misshandelt haben soll, kommt in den Gerichtsakten mehrfach vor. Er bestritt diese Vorwürfe stets – zahlte Roberts Giuffre jedoch laut britischen Medienberichten rund zwölf Millionen Pfund in einer außergerichtlichen Einigung. Einen Teil des Geldes soll Queen Elizabeth II beigesteuert haben.
      ADRIAN DENNIS / AFP / picturedesk.com

      Auch Virginia Giuffre gibt an, mehrfach Sex mit Prinz Andrew gehabt zu haben: nämlich im Jahr 2001, als sie 17 und 18 Jahre alt gewesen ist. Das dritte Mal soll ebenfalls auf der Insel Little Saint James stattgefunden haben, zusammen mit acht anderen Mädchen, die laut Giuffre alle noch unter 18 gewesen sein sollen und kaum Englisch sprachen. Auch Johanna Sjoberg behauptet, dass sie von Prinz Andrew belästigt wurde – dabei habe dieser eine Puppe benutzt, um sie an den Brüsten anzufassen. Jeffrey Epstein dagegen habe sie auch sexuell missbraucht.

      Clinton und Hawking auf der Liste

      In den über 900 Seiten der Gerichtsunterlagen finden sich unter anderem die zuvor in diesem Kontext bereits bekannten Namen des früheren US-Präsidenten Bill Clinton und des britischen Prinzen Andrew, die einst als Vertraute von Epstein galten. Epstein ist seit knapp viereinhalb Jahren tot. Weitere Namen sind: Donald Trump, Michael Jackson und Stephen Hawking.

      Eine Nennung bedeutet nicht, dass die Person aktiver Teil des Missbrauchsnetzwerks um Epstein war, sondern zunächst nur, dass der Name in dem Zivilprozess fiel. Manche Personen der Liste sind beispielsweise auch Verwandte von Missbrauchsopfern Epsteins. Clinton, bisher im Prozess als "John Doe 36" (etwa "Max Muster 36") bezeichnet, hatte Medien zufolge gegen die Nennung seines Namens keinen Einspruch erhoben.

      Ein guter Epstein-Kunde war Bill Clinton - hier alle Fotos:

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        Auf der Liste mit Namen von 170 Personen, die im Zusammenhang mit dem Fall Epstein auftauchen, findet sich auch der des früheren US-Präsidenten Bill Clinton.
        Auf der Liste mit Namen von 170 Personen, die im Zusammenhang mit dem Fall Epstein auftauchen, findet sich auch der des früheren US-Präsidenten Bill Clinton.
        The William J. Clinton President / MEGA

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