Auch Schäden gemeldet

Erdbeben erschüttert Japan – zahlreiche Verletzte

Ein Erdbeben der Stärke 5,9 hat nahe Tokio dutzende Menschen verletzt und den Bahnverkehr gestört. Behörden warnen vor Nachbeben.
Newsdesk Heute
23.08.2026, 07:40
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In Japan hat in der Nacht auf Sonntag ein Erdbeben der Stärke 5,9 den Süden der Präfektur Ibaraki erschüttert. Das Gebiet liegt nordöstlich von Tokio. Laut der japanischen Meteorologiebehörde bebte die Erde gegen 2 Uhr früh (bei uns war es 19 Uhr am Samstagabend). Auch in Tokio und Umgebung waren die Erschütterungen deutlich zu spüren. Sirenen heulten auf, auf den Handys der Leute erschienen Warnmeldungen.

Mindestens 37 Menschen haben laut der Feuerwehr- und Katastrophenschutzbehörde leichte Verletzungen davongetragen. In Yokohama, südlich von Tokio, hat sich eine etwa 80 Jahre alte Frau an der Hüfte verletzt, weil sie beim Aufstehen aus dem Bett gefallen ist.

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Im Norden, in Saitama, wurde ein Gebäude leicht beschädigt. Das Erdbeben hat laut der Betreibergesellschaft auch den Bahnverkehr im Großraum Tokio ordentlich durcheinandergebracht. Die Nachrichtenagentur Kyodo News berichtet außerdem, dass das Beben möglicherweise einen Wasserrohrbruch ausgelöst hat.

Gefahr von Erdrutschen

Eine Tsunami-Warnung gab es keine, aber die Behörden mahnen zur Vorsicht: Wegen des starken Regens am Samstag sind die Böden aufgeweicht. Es besteht die Gefahr von Erdrutschen. Außerdem warnen die Behörden vor weiteren Nachbeben in den nächsten Tagen.

Japan liegt in einer der aktivsten Erdbebenzonen der Welt. Immer wieder bebt im Inselstaat die Erde.

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