Mehr als sechs Wochen nach den schweren Erdbeben in Venezuela kämpfen die Einsatzkräfte noch immer gegen die Folgen der Katastrophe. Wie Parlamentspräsident Jorge Rodríguez mitteilte, wurden inzwischen 6.125 Todesopfer registriert.
Zudem wurden bei dem Unglück fast 17.000 Menschen verletzt. Noch immer suchen Rettungskräfte in den Trümmern nach Vermissten.
Wie viele Menschen noch vermisst werden, teilte die Regierung weiterhin nicht mit. Experten gehen jedoch davon aus, dass bis zu 10.000 Personen noch verschwunden sein könnten.
Die Suche läuft auch sechs Wochen nach dem Unglück weiter – vielerorts werden eingestürzte Gebäude noch immer nach möglichen Überlebenden oder Opfern durchsucht.
Die Katastrophe ereignete sich am 24. Juni. Innerhalb von nur 39 Sekunden erschütterten zwei starke Erdbeben der Magnituden 7,2 und 7,5 das Land und richteten massive Zerstörungen an. Zahlreiche Gebäude stürzten ein, Straßen wurden zerstört und ganze Wohnviertel verwüstet.
Auch wirtschaftlich sind die Folgen enorm. Nach Schätzungen der Weltbank belaufen sich die Schäden mittlerweile auf fast 20 Milliarden US-Dollar.
Während viele Menschen noch immer auf Hilfe warten, dauern die Bergungsarbeiten an. Die Behörden hoffen, weitere Vermisste finden zu können – doch mit jedem Tag schwinden die Chancen.