Am Mittwochabend gegen 17.27 Uhr hat ein Erdbeben die Grenzregion zwischen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erschüttert. Das Beben erreichte nach Angaben des Landeserdbebendienstes Baden-Württemberg eine Stärke von 3,5 auf der Richterskala.
Im Umkreis von etwa 20 Kilometern um das Epizentrum bei Worms war die Erschütterung deutlich spürbar. In Gebäuden im Stadtzentrum von Worms wackelte es für mehrere Sekunden.
Wie n-tv unter Berufung auf die dpa berichtet, beschrieb die Polizei Mannheim die Lage als "ein bisschen befremdlich". Auch im Polizeipräsidium selbst waren die Erschütterungen zu spüren.
Sowohl bei der Polizei in Worms als auch bei der Feuerwehr gingen zahlreiche Anrufe wegen des Bebens ein. "Es gab definitiv mehr Anrufe aufgrund der Erschütterung", sagte ein Polizeisprecher in Worms. Er selbst habe das Erdbeben auf der Dienststelle ebenfalls wahrgenommen.
"Leichte Schäden nicht auszuschließen", so der LED_BW. Gemeldet wurden bisher aber keine. Auch Verletzte gibt es nicht. Auf den Straßen der etwa 88.000 Einwohner zählenden Stadt Worms blieb die Lage nach dem Ereignis ruhig.
Kleinere Erdbeben werden in Deutschland ständig aufgezeichnet, sind aber nur selten für die Bevölkerung spürbar. Damit ein Beben wahrgenommen wird, muss es entweder besonders stark sein oder der Erdbebenherd muss nahe an der Oberfläche liegen.