Zwischen Oliver Glasner und AC Mailand wird es konkret. Der Oberösterreicher gilt laut der "Gazzetta dello Sport" nach wie vor als Wunschlösung für die Trainerbank der Rossoneri. Die italienische Sportzeitung bestätigt Berichte der vergangenen Wochen.
Demnach dürfte der Österreicher dem italienischen Traditionsklub bald grünes Licht geben. Glasner sei vom vorgestellten Projekt überzeugt und warte aktuell nur noch auf das endgültige Okay aus Mailand. Sollte Milan doch anders entscheiden, will der Conference-League-Sieger weiter auf ein Angebot eines europäischen Spitzenklubs warten. Eine Alternative soll der niederländische Spitzenklub Feyenoord Rotterdam sein.
Nach Infos der "Gazzetta dello Sport" könnte ein entsprechender Deal auch einen Wechsel von David Alaba nach Mailand nach sich ziehen. Glasner will den 33-Jährigen verpflichten, sieht ihn aufgrund seiner Erfahrung als Verstärkung auf höchstem Niveau. Der Verteidiger wurde laut "Gazzetta" aber auch schon Stadtrivale Inter angeboten.
Während Glasner offenbar von Milan bereits überzeugt ist, gibt es bei Ralf Rangnick noch offene Fragen. Der ÖFB-Teamchef wird als Sportdirektor gehandelt, fordert dafür aber offenbar weitreichende Kompetenzen. Ob Milan ihm diese Freiheiten tatsächlich einräumt, ist derzeit unklar. Eine Entscheidung wird aber auch bei den Deutschen bald erwartet – sie soll noch vor dem Start der WM fallen.
Gleichzeitig kämpft auch der ÖFB weiter um seinen Teamchef. Mittlerweile hat der Verband sämtliche Forderungen des Deutschen erfüllt und ihm einen unterschriftsreifen Vertrag präsentiert. Nun hängt es nur noch am Teamchef.
Auch unabhängig von Rangnick bleibt Glasner die erste Wahl bei Milan. Sollte der ÖFB-Coach nicht nach Italien wechseln, könnte der Oberösterreicher mit Ramon Planes zusammenarbeiten. Der Spanier war unter anderem für den FC Barcelona, Tottenham und Betis Sevilla tätig und arbeitet seit Anfang 2024 bei Al-Ittihad in Saudi-Arabien.
Glasner soll allerdings einen deutschsprachigen Sportchef bevorzugen. Laut den "Salzburger Nachrichten" brachte er deshalb Bayern-Sportdirektor Christoph Freund sowie Leipzig-Manager Marcel Schäfer ins Gespräch.