Erlösung! Kraft springt bei der WM zur Goldmedaille

Stefan Kraft
Stefan Kraftgepa
Es geht ja doch! Stefan Kraft holt bei der Nordischen WM in Oberstdorf eine Einzelmedaille für die ÖSV-Skispringer - nämlich Gold.

Nach Bestweiten im Training und im Probedurchgang führte "Kraftl" auch nach dem ersten Durchgang, der Salzburger landete im Schneetreiben bei 132,5 Metern, lag 5,7 Punkte vor dem Norweger Robert Johansson. Dahinter lauerte mit Daniel Huber ein weiterer ÖSV-Adler 6,1 Punkte hinter Kraft. Jan Hörl und Philipp Aschenwald belegten die Zwischenränge 18 und 19.

In der Entscheidung machten wechselnde Windverhältnisse und schlechte Sicht den Springern das Leben schwer. Kraft behielt aber die Nerven, segelte auf 134 Meter hinunter und staubte auch gute Haltungsnoten ab - 176,5 Punkte bedeuteten den WM-Titel für den Champion 2017 nach einer Saison ohne Einzel-Erfolg. Kraft hat nun vier Weltmeisterschaften in Folge stets angeschrieben, holte insgesamt elf Medaillen, wobei es 2015, 2017 und 2019 jeweils mindestens zwei waren. So wie heuer mit dem Mixed-Teambewerb und Einzelgold.

Huber erwischte im unteren Bereich Rückenwind und kam nur auf Rang acht. Hörl verbesserte sich auf Platz zehn, Aschenwald auf Elfter. "Es war schwierig", meinte Aschenwald. "Wegen Schnee und Nebel sehen wir unseren Coach Andi Widhölzl nicht, mussten auf sein Pfeifen hören, wenn die Schanze freigegeben war." Titelverteidiger Markus Eisenbichler wurde ein "Opfer" der schwierigen Verhältnisse, stürzte im zweiten Durchgang im weichen Schnee in den Auslauf, der Deutsche blieb dabei aber unverletzt.

Am Samstag steht das Team-Springen auf dem Programm, wo die ÖSV-Adler erneut nach einer Medaille greifen können.

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