Zivilisten für Geld erschossen

Ermittlungen gegen italienische "Sniper-Touristen"

In Italien laufen neue Ermittlungen gegen vier Männer, die im Bosnienkrieg Zivilisten getötet haben sollen.
Newsdesk Heute
18.06.2026, 10:56
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Im Zusammenhang mit dem Bosnienkrieg in den 1990er-Jahren stehen vier italienische Staatsbürger unter Verdacht, während der Belagerung von Sarajevo gegen Bezahlung auf Zivilisten geschossen zu haben.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in Mailand richten sich aktuell gegen einen der Beschuldigten, bei dem eine Fotografie und ein Schalldämpfer sichergestellt wurden.

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Für den 29. Juni ist ein Koordinierungstreffen der Ermittlungsbehörden geplant, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Hintergrund: Sniper Alley in Sarajevo

Die Straße, die als 'Sniper Alley' bekannt wurde, war während der Belagerung Sarajevos ein besonders gefährlicher Ort für die Einwohner. Die Ermittler prüfen, ob die Verdächtigen gezielt als sogenannte 'Kriegstouristen' nach Bosnien reisten.

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