Wohnskandal in Kärnten

Ermittlungen! Betrugsverdacht gegen "Klagenfurt Wohnen"

Bei "Klagenfurt Wohnen" wird wegen mutmaßlicher Scheinrechnungen und undurchsichtiger Vergaben ermittelt. Die Schadenssumme ist unklar.
Österreich Heute
12.02.2026, 16:55
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"Klagenfurt Wohnen" zählt mit knapp 3.500 Wohnungen zu den größten Anbietern von Gemeindewohnungen im ganzen Land Kärnten. Seit über einem Jahr ermittelt die Staatsanwaltschaft Klagenfurt wegen Betrugsverdachts. Im Fokus stehen dabei 13 namentlich bekannte Personen, sieben Unbekannte und zwei Verbände. Für alle gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

Wohnungsvergabe nicht alles sauber?

Konkret geht es um den Verdacht, dass bei der Wohnungsvergabe nicht alles sauber abgelaufen sein könnte. Auch soll der Sanierungsbedarf absichtlich zu hoch angegeben worden sein. Außerdem gibt es Hinweise auf Scheinrechnungen für Arbeiten, die teilweise gar nicht gemacht wurden. Laut ORF stellt sich natürlich die Frage, wer von dem Geld am Ende profitiert hat.

WKSTA schaut sich jetzt Fall an

Der Anwalt der Immobilienverwaltung in Klagenfurt hat der Staatsanwaltschaft dazu mehrere Sachverhaltsdarstellungen übermittelt. Die Ermittler gehen derzeit von Untreue aus und haben den Fall an die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien weitergegeben. Das hat Markus Kitz, der Sprecher der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, bestätigt.

Dieser Schritt deutet darauf hin, dass der Schaden vermutlich mehr als fünf Millionen Euro beträgt. Noch ist aber nicht fix, ob der Fall jetzt endgültig in Wien bleibt oder doch wieder nach Klagenfurt zurückkehrt.

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