Wie NTV berichtet, soll die Festnahme schon wenige Tage nach den tödlichen Unfällen erfolgt sein. Es handelt sich dabei um einen 20-jährigen Verdächtigen. Die Polizei selbst bestätigt das aber offiziell nicht. Pressesprecher Fabian Rickel sagte dazu der "Bild"-Zeitung: "Vor dem Hintergrund der laufenden Ermittlungen können wir vorerst keine Auskünfte zu einer möglichen Festnahme geben".
Laut der "Neuen Westfälischen" kamen die Ermittler durch die Auswertung von Handydaten auf die Spur des jungen Mannes. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Beamten zwar keine Pyrotechnik, aber leere Verpackungen von illegalen Feuerwerkskörpern.
Der Verdächtige ist laut "Bild"-Zeitung mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Gegen ihn läuft ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und wegen fahrlässiger Tötung.
Die beiden 18-jährigen Burschen kamen unabhängig voneinander ums Leben, als sie Kugelbomben zündeten. Auf einem Spielplatz in Baumheide explodierte ein mit Sprengstoff gefülltes Rohr und verletzte einen der beiden tödlich. In Brake zündete der andere Bursch in der Nähe eines Bolzplatzes einen Sprengkörper, erlitt schwere Verletzungen und starb auf dem Weg ins Spital.