Schwere Vorwürfe

Mädchen (12) vergewaltigt – 20-Jähriger in U-Haft

Nach einem sexuellen Übergriff auf ein Mädchen in Koblenz bleibt ein 20-Jähriger in U-Haft. Ermittlungen in einem zweiten Fall wurden eingestellt.
Newsdesk Heute
03.06.2026, 14:34
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Ein 20-Jähriger soll in Koblenz, Rheinland-Pfalz, ein zwölfjähriges Mädchen vergewaltigt haben. Die Ermittlungen gegen ihn in einem weiteren Fall wurden aber eingestellt, wie die Staatsanwaltschaft Koblenz am Mittwoch bekannt gab. Es geht um zwei sexuelle Übergriffe im April. Der erste Vorfall war am 16. April in der Innenstadt von Koblenz.

Laut Polizei hat der 20-Jährige das Mädchen über soziale Medien gekannt. Bei einem Treffen soll er sie dazu gebracht haben, ihm in einen Hausflur zu folgen. In einem angrenzenden Raum soll er sie überwältigt und mit Gewalt sexuell missbraucht haben. Das Mädchen konnte nach kurzer Zeit flüchten.

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Der 20-Jährige sitzt deswegen in Untersuchungshaft. Am 28. April kam es in einer Schule im Stadtteil Lützel zu einem weiteren sexuellen Übergriff auf ein elfjähriges Mädchen. Das Kind gab an, während einer Pause auf der Schultoilette von zwei Männern mit Gewalt zu sexuellen Handlungen gezwungen worden zu sein.

Zuerst wurde der 20-Jährige verdächtigt, auch für diese Tat verantwortlich zu sein. Deshalb gab es einen zweiten Haftbefehl gegen ihn. Auch ein 18-Jähriger geriet als möglicher Mittäter unter Verdacht. Doch der Verdacht gegen beide konnte nicht bestätigt werden. Darum wurde der Haftbefehl im Fall des elfjährigen Mädchens gegen den 20-Jährigen aufgehoben. Gegen den 18-Jährigen gab es nie einen Haftbefehl.

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen im Fall des elfjährigen Mädchens gegen die beiden Männer eingestellt und sucht jetzt nach anderen Verdächtigen. Die Ermittler sagen, dass die Aussagen der Zeugen zur Identifizierung nicht ausgereicht haben. Auch die Auswertung der Handydaten zeigte, dass beide Männer zum Tatzeitpunkt nicht am Tatort waren. Sie haben außerdem von Zeugen bestätigte Alibis. Es gibt auch keine DNA-Spuren, die auf die Männer hindeuten.

Der Behauptung aus sozialen Netzwerken, dass ein Video im Umlauf sei, in dem einer der Männer mit einer Sexualstraftat prahlt, widerspricht die Staatsanwaltschaft: "Dieses existiere nicht." Obwohl die Schule zur mutmaßlichen Tatzeit belebt war, konnten keine Zeugen gefunden werden, die Hinweise zur Tat oder den Tätern geben konnten. Der Tatverdacht gegen beide Männer konnte daher nicht aufrechterhalten werden.

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