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Erneuter Pkw-Brand: Wütet ein Feuerteufel in Favoriten?

Erneut fiel ein Pkw in Favoriten den Flammen zum Opfer. Es ist der dritte Brand in der Nachbarschaft innerhalb einer Woche.
Robert Cajic
22.02.2022, 19:44

Nicht nur das Orkantief "Zeynep" fegte in den letzten Tagen durch die Wiener Straßen. Am Montagmorgen wütete in Wien-Favoriten auch ein Brand nahe des Wielandparkes – "Heute" berichtete. Nun wurde ein Leser auf ein weiteres Flammeninferno im zehnten Wiener Bezirk aufmerksam. Die Wiener Polizei vermutet hinter dem brennenden Fahrzeug einen Brandstifter.

Feuerwehr kämpfte 40 Minuten gegen das Feuer

Die Feuerwehr wurde kurz vor 23.00 Uhr über den Autobrand informiert. Nach dem Eintreffen kämpften die Florianis 40 Minuten lang gegen die Flammen und löschten das brennende Fahrzeug letztlich. Wie genau das Auto Feuer fing, ist bisher noch nicht bekannt. Beim Feuer wurde zum Glück niemand verletzt – im Wagen befanden sich keinerlei Insassen. Der Pkw hingegen ist ein hoffnungsloser Totalschaden.

Zahl der Pkw-Brände in Favoriten steigt stark

Beim Inferno handelte es sich nicht um einen Einzelfall. Innerhalb von einer Woche kam es wiederholt zu brennenden Autos im zehnten Wiener Gemeindebezirk. Der Brand nahe der Triesterstraße ist schon der dritte Fahrzeugbrand innerhalb weniger Tage – erst Mitte Februar ereignete sich ein Brand nahe einer Tankstelle. Der Tankstellenbrand befand sich in unmittelbarer Nähe zum Vorfall am Montagmorgen nahe des Wielandparkes

Polizei bestätigt Hinweise auf Brandstiftung

Auf Anfrage der "Heute"-Redaktion bestätigte ein Pressesprecher der Landespolizeidirektion Wien, dass es Hinweise auf eine Brandstiftung gibt. Ob dieser Vorfall mit anderen Bränden in Zusammenhang steht, konnte der Pressesprecher noch nicht bestätigen. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes Wien sind derzeit im Gange.

Das Video zum Brand: 

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Der Pressesprecher der Wiener Polizei bestätigte indes, dass die Wiener im zehnten Gemeindebezirk mit einem höheren Polizeiaufgebot rechnen können. "Mit Unterstützung der Bereitschaftseinheiten gibt es nun erhöhte Streifenpräsenz in den betroffenen Gebieten", so der Pressesprecher im Gespräch mit "Heute".

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