Erhebliche Unwettergefahr

Erst 40 Grad, dann wüten heftige Unwetter in Österreich

Während die Hitzewelle im Osten zu Beginn der neuen Woche weiter anhält, steigt im Westen und in den Bergen die Gefahr heftiger Gewitter. Die Details.
André Wilding
29.06.2026, 07:00
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Das Zentrum des derzeit wetterbestimmenden Hochdruckgebiets verlagert sich laut Unwetterzentrale (uwz.at) zu Wochenbeginn nach Südosteuropa. Während sich im Osten des Landes die große Hitze fortsetzt, steigt in der Westhälfte des Landes sowie generell über dem Bergland die Gefahr heftiger Wärmegewitter an. Im Vorfeld einer nur langsam vorankommenden Kaltfront steigt das Gewitter- und Unwetterrisiko am Dienstag dann auch im östlichen Flachland an, am Mittwoch zeichnen sich mit Durchzug der Kaltfront verbreitet Schauer und Gewitter ab, wobei die Unwettergefahr speziell im Osten und Südosten vorerst noch erhöht bleibt.

Regenschauer und Gewitter

Am Montag ziehen von Vorarlberg bis ins Innviertel von der Früh weg einzelne Regenschauer und Gewitter durch, die sich vormittags entlang der Alpennordseite ostwärts ausbreiten und zahlreicher werden. Am Nachmittag sind auch im zuvor lange sonnigen südlichen und östlichen Bergland einzelne kräftige Gewitter mit erheblicher Unwettergefahr zu erwarten. In der Westhälfte kühlt es weiter ab, im Osten und Südosten hält die Hitze jedoch weiter an. Von West nach Ost werden 33 bis 40 Grad erreicht.

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Der Dienstag bringt an der Alpennordseite von Tagesbeginn an einen Wechsel aus Regenschauern, Gewittern und sonnigen Phasen. Im Tagesverlauf steigt die Unwettergefahr aber wieder deutlich an. Über den südlichen Beckenlagen sowie über dem östlichen Flachland bleibt es meist bis zum Abend sehr sonnig und noch einmal heiß. Nur ganz vereinzelt sind hier teils kräftige Gewitter zu erwarten. Die Höchstwerte liegen zwischen 24 und 38 Grad, heiß bleibt es vor allem ganz im Osten.

Erhöhtes Unwetterpotential

Am Mittwoch ist es in den vielen Landesteilen von der Früh weg unbeständig, nass und vergleichsweise kühl. Von Kärnten über die Südsteiermark bis ins östliche Niederösterreich zeigt sich bis Mittag noch häufig die Sonne und dazu wird es noch einmal hochsommerlich warm bis heiß, ehe auch hier teils kräftige Gewitter mit erhöhtem Unwetterpotential die Hitze beenden. Im Osten und im Donauraum weht lebhafter West- bis Nordwestwind. Im Süden treten bei Gewitter stürmische Böen aus Nordwest auf. Die Temperaturen erreichen gemäßigte 21 bis 28, ganz im Osten vor den Gewittern auch nochmals um 30 Grad.

Am Donnerstag stellt sich im Osten ein meist freundlicher Sonne-Wolken-Mix ein, im Wald- und Mostviertel halten sich bis zum Nachmittag noch dichtere Wolken mit einzelnen Regenschauern. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, im Osten auch kräftig aus Nordwest. Mit 22 bis 29 Grad entsprechen die Temperaturen der Jahreszeit.

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