Erste Städte heben Kurzparkzone im 3. Lockdown auf

Bei einem falsch abgestellten Fahrzeug wurde ein Strafzettel unter das Scheibenwischerblatt geklemmt
Bei einem falsch abgestellten Fahrzeug wurde ein Strafzettel unter das Scheibenwischerblatt geklemmtTobias Steinmaurer / picturedesk.com
Mit Montag hebt die Stadt Salzburg all ihre Kurzparkzonen auf. Bis zum Ende der ersten Phase des Lockdowns parken alle Lenker gebührenfrei.

Vom heutigen 28. Dezember 2020 bis inklusive 17. Jänner 2021 parkt man als Autofahrer in der Stadt Salzburg völlig unbeschwert. In der Zeit der ersten Phase des dritten harten Lockdowns ist die Kurzparkzone außer Kraft gesetzt.

"Die gebührenpflichtigen und gebührenfreien Kurzparkzonen in der Stadt Salzburg werden bis einschließlich 17. Jänner 2021 – während des Lockdowns – nicht kontrolliert!", informieren die Behörden. 

Die Stadt Salzburg folgt damit ihrem Vorgehen während der ersten beiden Lockdowns. Durch die Maßnahme sollen die Einwohner zum Umstieg auf das Auto animiert und im Umkehrschluss mögliche Infektionen durch Gedränge in den O-Bussen verhindert werden, berichtet der ORF.

Alle sonstigen Parkregelungen wie Halteverbote und Behindertenparkplätze werden aber weiterhin scharf kontrolliert und Vergehen dementsprechend geahndet.

Vier Gemeinden

Salzburg ist aber nicht die einzige Gemeinde, die diese Maßnahme setzt. Auch in Neusiedl am See (Burgenland) ist ÖAMTC-Informationen zufolge die Überwachung der Kurzparkzone ausgesetzt. Ähnliches gilt demnach in Klagenfurt (Kärnten) und Perchtoldsdorf (Niederösterreich), hier muss die maximale Parkdauer weiterhin beachtet und gekennzeichnet – etwa mit einer Parkuhr – werden.

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