Die Städte und Kommunen haben durch die Corona-Krise viele Mehrausgaben, auf der anderen Seite brechen Einnahmen weg. Die Stadt Linz hat jetzt berechnet, wie viel die Pandemie die Stadt (und damit im Endeffekt uns alle) kostet.
Das Ergebnis: Laut Hochrechnung gibt es 2020 einen "direkten Schaden" von 57 Millionen Euro. Der größte Brocken entfällt davon klarerweise auf Förderungen, Subventionen. Dieser Posten alleine macht 30 Millionen Euro aus.
„Diese Soforthilfe vor Ort war notwendig und richtig. Hier musste entsprechend der unterschiedlichen Betroffenheit und Voraussetzungen individuell gehandelt werden“, so Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) und Stadtrat Michael Raml (FPÖ).
„Es ist selbstverständlich, dass wir die Maßnahmen zur Krisenbewältigung der Bundes- und Landesregierung mittragen“, betont Bürgermeister Luger.
„Darüber hinaus unternehmen wir alles in unserer Macht Stehende, um die Bevölkerung zu schützen und bestmöglich zu unterstützen. Das alles hat am Ende des Tages aber einen Preis. Bis Oktober hat die Stadt Mindereinnahmen bzw. Mehrausgaben aufgrund der Pandemiebekämpfung einen direkten Schaden im Ausmaß von nahezu 57 Millionen Euro zu verkraften“, so Luger und Raml.
Unterdessen gibt es neue Zahlen zu den Massentests in Oberösterreich. Und die zeigen, dass das Interesse bisher eher gering ist. Laut Krisenstab haben sich mit Stand Mittwoch 15 Uhr 93.176 Personen (80.178 aus den oö. Bezirken + 12.458 aus Linz-Stadt) zur Bevölkerungstestung angemeldet.
Von 11. bis 14. Dezember gibt es in OÖ die Möglichkeit, sich freiwillig und kostenlos auf Covid-19 testen zu lassen. Die Anmeldung ist unter www.österreich-testet.at möglich.
In den Teststationen außerhalb von Linz werden jeweils von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr Testungen durchgeführt. Die Anmeldemöglichkeit und die Öffnungszeiten der Teststationen in der Landeshauptstadt findet man hier: https://www.linz.at/massentest.php